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  1. Moin, tl;dr: Nach langem Warten gibt es (im Anhang) endlich die Beta-Version der Firmware mit Lastmanagement zwischen WARP Chargern. Das Lastmanagement stellt sicher, dass mehrere Wallboxen an einem Anschluss einen konfigurierten Ladestrom nicht überschreiten. Weitere Neuerungen Neben dem Lastmanagement habe ich die komplette Web-Server-Implementierung ausgetauscht. Der neue Web-Server läuft deutlich robuster als der alte, vorallem wenn noch weiterer Netzwerk-Traffic (wie das Lastmanagement oder MQTT) läuft. Durch ein Update der verwendeten Bibliotheken beinhaltet die Firmware jetzt einen Patch für die kürzlich bekanntgewordenen WLAN-Sicherheitslücken FragAttacks. Details finden sich hier. Auf der Statusseite wird jetzt angezeigt, warum das Ladestrom-Limit den aktuellen Wert hat. Setup Ihr könnt das Lastmanagement wie folgt testen: Die angehangene Firmware auf alle Wallboxen, die gesteuert werden sollen (Clients) und auf die Wallbox, die steuern soll (Manager), flashen Bei allen Clients und normalerweise auch beim Manager auf der Ladecontroller-Unterseite Lastmanagement aktivieren. Beim Manager auf der Lastmanager-Unterseite: Alle Clients mit einem Anzeigenamen und der entsprechenden IP hinzufügen. Hier ist noch kein Neustart notwendig. Der Manager selbst ist bereits als "lokale Wallbox" angelegt. Den verfügbaren Ladestrom einstellen. Den Lastmanager aktivieren Neu starten Wenn alles klappt, sollten die Clients jetzt auf der Statusseite des Managers angezeigt werden und das Lastmanagement sollte funktionieren. Falls Probleme beim Lastmanagement auftreten, finden sich die Informationen, die dem Lastmanagemer bekannt sind als Low-Level-Zustand auf der Lastmanager-Unterseite und Informationen zu erfolgten Stromverteilungen im Event-Log. Die Clients zeigen den vom Lastmanager festgelegten Strom auf der Ladecontroller-Unterseite an. Edit: Ein Downgrade auf eine ältere Firmware ist jederzeit möglich; im Idealfall auf die 1.2.4, die ich unter anderem veröffentlicht habe, damit der aktuelle Stand abzüglich der Lastmanagement- und Webserver-Änderungen verfügbar ist. Bekannte Bugs und Probleme Da das Lastmanagement wie unten beschrieben Strom zuweist, gibt es eine implizite Priorisierung nach der Konfigurationsreihenfolge. Das führt dazu, dass wenn weniger Strom zur Verfügung steht, als von allen ladebereiten Wallboxen benötigt wird, damit sie laden können (also weniger als 6 Ampere pro Box), werden immer die in Konfigurationsreihenfolge ersten Boxen Strom zugeteilt bekommen. Die Lastmanagement-Konfiguration hat bisher kaum User-freundliche Überprüfungen. Künftig wird bei der Konfiguration und periodisch geprüft, ob alle Wallboxen im Lastmanagement-Verbund die selbe Firmware haben und die Konfigurationen korrekt sind. Außerdem können Wallboxen bisher nur über ihre IP hinzugefügt werden. Später werden auch Hostnamen unterstützt. Jede Wallbox zeigt ihre IP auf der Status-Seite hinter WLAN-Verbindung an. Der neue Web-Server unterstützt folgende Features nicht mehr: Server-Sent Events: Stattdessen werden jetzt WebSockets verwendet um Events in das Webinterface zu übertragen. Login per Digest Authentication: In der Beta ist das Zugangsdaten-Modul deaktiviert, da es noch zu Bugs mit dem Web-Server führt. Ich arbeite an einer Lösung. Falls die Beta auf eine Wallbox geflasht wird, bei der Zugangsdaten für das Webinterface gesetzt sind, werden diese ignoriert. Nach einem Downgrade auf Firmware 1.2.4 wird das Modul automatisch wieder aktiviert. Bei einem künftigen Update auf die finale Version 1.3 sollte das genauso passieren. Handler für mehrere HTTP-Methoden: Die API reagiert in der Beta nur noch auf HTTP GET und HTTP PUT. PATCH und POST werden ignoriert. Fehleranzeigen auf dem Webinterface werden sehr schnell gelöscht. Die Status-Seite wird langsam unübersichtlich. Ich habe ein paar Ideen, wie man das Layout übersichtlicher gestalten kann, dazu später mehr. Edit: Das Lastmanagement ignoriert die Stromgrenzen der Zuleitung und Ladekabel. Das heißt wenn zum Beispiel zwei Boxen gesteuert werden, es stehen 32 Ampere zur Verfügung, eine der Boxen ist auf 12 Ampere konfiguriert und eine auf 32 Ampere, dann wird, wenn beide laden wollen, das Lastmanagement beiden Boxen 16 Ampere zuteilen, obwohl sinnvoller wäre 12 bzw. 20 Ampere zuzuteilen. In die andere Richtung ist es aber nicht schlimm, wenn nur der 12-Ampere-Box 32 Ampere zugeteilt werden (falls nur sie laden will): Die Wallbox selbst lädt nur mit dem Minimum aller Stromgrenzen. Funktionsweise des Lastmanagements Das Lastmanagement besteht aus zwei Komponenten: Einer Erweiterung der Ladecontroller-Firmware, sowie dem Lastmanager, der Strom verteilt. Die Ladecontroller-Firmware hat neben dem Maximalstrom der Zuleitung bzw. des Ladekabels und dem konfigurierten Ladestrom jetzt ein viertes Stromlimit: das des Lastmanagements. Dieses vierte Limit wird nur berücksichtigt, wenn in der Ladecontroller-Unterseite Lastmanagement aktiviert wird. Der Ladecontroller hat neue API (evse/managed_current bzw. evse/managed_current_update) über den das Stromlimit festgelegt werden kann. Wenn eine Ladung beendet wurde, und wenn über einen längeren Zeitraum (30 Sekunden) kein managed_current_update empfangen wurde wird das Limit automatisch auf 0 A gesetzt. Damit die sehr häufigen Übertragungen effizienter sind, kann diese API auch über UDP benutzt werden. Der Lastmanager benutzt die UDP-Variante der API um eine konfigurierte Menge Strom zu verteilen. Dazu schickt er regelmäßig den jeweils erlaubten Strom (anfangs 0 A) an Clients. Die Wallboxen beginnen daraufhin, dem Lastmanager regelmäßig ihren aktuellen Zustand zu übertragen. Aus diesen Informationen kann der Lastmanager erkennen, an welchen Boxen Fahrzeuge laden wollen und entsprechend Strom verteilen. Das passiert folgendermaßen: Ermitteln wie viele Boxen laden wollen Ermitteln des Ladestroms der dann jeder Box zur Verfügung steht (verfügbarer Strom / Anzahl ladebereiter Boxen) Begrenzen aller Boxen, die bereits laden Zuteilen des Stroms an Boxen die bereit sind, mit einer Ladung zu beginnen Blockieren aller anderen Boxen Falls der Lastmanager feststellt, dass ein Client nicht mehr antwortet oder reagiert, stoppt er alle laufenden Ladungen und blockiert alle Boxen, bis das Problem behoben ist. Das ist notwendig, da bei gestörter Kommunikation nicht klar ist, ob die nicht erreichbare Box gerade lädt. Ich freue mich wie immer über Feedback! Erik warp_firmware_1_2_90_60f6c347_merged.bin
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  2. Eine wirkliche Umrüstungsanleitung (Schritt für Schritt) möchte ich nur ungern erstellen. Technisch sind aber folgende Dinge zu erledigen: 1. Klemmenblock rausnehmen, da die Zuleitung direkt an den Zähler angeschlossen wird (Auf Fotos sind die Unterschiede zu erkennen). 2. Zähler einbauen. Zuleitung der Wallbox am Zählereingang anschließen. Interne 6mm² Leitungen, die Zuvor an den Klemmen angeschlossen waren, am Zählerausgang anschließen. 3. Interne Abdeckplatte austauschen und RS485 Bricklet einbauen. Die Abdeckplatten werden wir als Ersatzteil in den Shop aufnehmen. Das RS485 Bricklet ist ja bereits verfügbar. 4. RS485 mit Zähler verbinden. Da das ganze sehr beengt zugeht ist es am einfachsten die Hutschiene aus der Wallbox zu Schrauben. Die Zuleitung dann außerhalb an den Zähler anschließen und die Hutschiene dann mit der angeschlossenen Zuleitung wieder in die Box schrauben. Ansonsten gibt es Probleme beim Anschluss der Zuleitung.
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  3. Wie Du ja schreibst kann der SDM630 an 1-phasig mit Neutralleiter, 3-phasig ohne Neutralleiter, und 3-phasig mit Neutralleiter angeschlossen werden. Lässt sich mit den Tasten am Zähler einstellen. Das ist für mich aber nur die Anschlussart am Eingang des Zählers. Messen kann er pro Phase. Hintergrund bei mir ist das BEV das momentan nur 1-phasig laden kann (32A, 7,4kW). Während KfW-Förderung wegen Begrenzung auf 16A/Phase (leider nicht auf 11kW phasenunabhängig gedeckelt, wird oft falsch dargestellt) sind das dann 3,7kW. Nach Ablauf der Frist mit den 16A möchte ich dann soweit laden, dass die Schieflast am Hausanschluss auf 4,6kW/20A begrenzt wird, bei cleverer Phasenwahl (und Messung am Hausanschluss um mit echten Daten zu arbeiten) kann das dann auch mal mehr als 20A Ladestrom sein :) Das geht mit dem SDM72 leider nicht. Diese Diskussion passt aber eher in den SDM630-Thread :)
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  4. Hier dann mal unsere Lösung. Das Erd-Kabel habe ich von der Garage durch ums Haus geführt und dann im Rasen hinter dem Zaun entlang unter den Steinen durchgebohrt und zum (von hier gesehen) rechten Pfosten. In diesem dann nach oben und mit einer wasserdichten Schraubverbindung raus und von unten in die Box. Die Pfosten stehen hinten genauso weit über wie der Rand der Box und dient so als Kabelhalter. Gesamtkosten Material < 100€ ink. Beton-Anker, Beton, etc.
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  5. Sicherheitsschrauben mit passendem Bit sind jetzt im Shop: https://www.tinkerforge.com/de/shop/safety-screw.html
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  6. Hallo int5749, Die Konfiguration des Access Points (BSSID, Passwort) kann geändert werden. Wir haben welche hier, sind nur noch nicht dazu gekommen diese im Shop anzulegen. Werden dies aber zeitnah nachholen. Viele Grüße, Bastian
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  7. Laut Hersteller sind die Typ2-Kabel mit IP66 gerated. Das sollte auch bei starkem Regen kein Problem sein. Als wir angefangen haben mit den Wallboxen hatten wir uns Kabel von mehreren Herstellern angesehen und auseinander genommen. So sieht das bei den Kabeln die wir verwenden von innen aus: Man kann das leider nicht super erkennen auf dem Foto, aber da ist ein art Schelle die mit Silikon um das Kabel gequetscht wird. Dadurch kann kein Wasser am Kabel entlang laufen. Der Teil vom Stecker der am Kabel sitzt und an das obere Ende vom Stecker geschraubt wird hat eine Gummilippe.
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  8. Habe den Fehler gefunden: Ich habe statt der internen Terminierung des RS485 Bricklets, selbst einen 120 Ohm Widerstand parallel an die Brickleteingang geklemmt (das hätte ev. auch noch funktioniert) aber das Hauptproblem war, ich hatte die DIP switches am Bricklet noch auf Vollduplex stehen, aber keine weitere Teilnehmer angeschlossen. Nachdem ich jetzt auf Halbduplex und interne 120Ohm Terminierung umgestellt habe geht es jetzt und mir wird auch ein Trendgraph min 1~2W im Idle angezeigt.
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  9. Eine meiner Warp hängt auch seit zwei Monaten ungeschützt an der Südwand, bislang ohne Probleme. Warm wird sie halt in der Sonne, aber alle Stürme und Gewitter wurden gemeistert.
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  10. Der Zeitplan hatte kurz Kontakt mit der Realität. Ich muss die Beta noch ~ eine Woche weiter schieben, sorry.
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  11. Hallo Jens, bis jetzt konnten wir keine thermischen Probleme bei der Wallbox feststellen. VG Bastian
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