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Löst ein WEM 2.0 mein Problem mit dem VNB

Featured Replies

Hallo zusammen.

Ich habe mich neu hier angemeldet, da ich gerne herausfinden möchte, ob ein WEM 2.0 HEMS evtl. die Probleme mit meinem VNB lösen kann. Ich versuche das mal zu beschreiben:

  • EFH von BJ 1970.    Zuleitung hat ca. 24mm Durchmesser.

  • HAK hat 63A Absicherung, 35A SLS

  • Elektrik wurde 2015 vollständig neu gemacht. (aber nicht "gut genug")

  • 2022 kam PV-Anlage und Wallbox ins Haus

    • 2x 7.3kWp auf Ost und Westseite

    • 10kW WR  (Kostal Plenticore 10 Plus G1)

    • 7.7kWh BYD Speicher

    • Kostal Smart Energy Meter G2 direkt am Zähler

    • Wallbox:   11kW (Daheimladen Smart Touch)

  • Ich nutze seit 2022 evcc für PV-Überschussladen und die Optimierung des Eigenverbrauchs und bin sehr glücklich

  • März 2026:   neuer Zählerschrank aufgrund fehlender Felder (APZ, ...).   Der alte ist nun UV

  • Juli 2026:    Wärmepumpe installiert    (Vaillant Arotherm Plus 75/8.1)   

    • WP ist einphasig angeschlossen

    • zusätzlicher Heizstab mit 8.5kW verbaut.

    • Von WP bis APZ liegt ein Steuerkabel, um irgendwann evtl. mal §14a umsetzen zu können.

  • August 2026:    Anmeldung der Wärmepumpe durch den Elektriker

Soweit alles wie in tausenden Haushalten Deutschlands. Bloß, dass mein VNB mir nun antwortet, dass ich nicht mehr als 22kW Dauerlast über den Zähler geben dürfe. Meine Optionen seien:

  1. Kleinwandlermessung

  2. zweiter Zähler für die WP

Beides möchte ich aber nicht. Der Zähler solle auch parallel angeschlossen werden, nicht kaskadiert natürlich. Ergo würde ich PV nicht für die Heizung nutzen können.

Jetzt aber die Fragen:

Der VNB setzt aktuell für WP + WB jeweils einen Gleichzeitigkeitsfaktor von 1,0 an, und damit liege ich bei >22kW.

  1. Wie gut ist die Chance, dass der VNB mit das WEM 2.0 akzeptiert als HEMS, welches sich um dynamisches Lastmanagement kümmert?

  2. Für die HEMS finde ich keine Anforderungen, und jedes hat andere Funktionen. Ist das richtig, dass es da keine Norm/Zertifizierung gibt und der VNB das akzeptieren muss?

  3. Würde das WEM 2.0 mit der alten Wallbox (und evcc dazwischen) gut funktionieren, so dass ich erst mal nur WEM 2.0 einbauen würde, ohne gleich noch den Charger 4 kaufen zu müssen? (den brauche ich eigentlich auch für den ID.7, aber ich möchte nicht alles gleichzeitig machen).

  4. Hat evcc überhaupt noch irgendeine Funktion übrig, welche nicht durch WEM 2.0/Charger 4 Pro erledigt werden könnte?

Ich hoffe immer noch, dass es sich hier um einen Irrtum handelt. Ein zweiter Elektriker versteht das Problem des VNB auch noch nicht ganz. Aber ich bereite mich dennoch schon mal auf alles vor, weil ich auf keinen Fall einem zweiten Zähler leichtfertigt zustimmen möchte. Sollte ein EMS das abwenden, dann würde ich das wohl einbauen lassen.

Vielen Dank und Grüße,

Marcus

Was ist das denn für ein schwachsinniger Zähler, der nur 22 kW Dauerlast verträgt? Wurde der passend zu den 35 A SLS gesetzt? Da der Hausanschluss bis 63 A geeignet ist und ein zweiter Zähler, der seinen Strom über den selben Hausanschluss beziehen würde, erlaubt ist, wäre es nicht sinnvoller, den vorhandenen Zähler (und die SLS) gegen einen größeren auszutauschen, der 50 oder 63 A verträgt?

Wenn wir aber davon ausgehen, dass der Schwachsinn so vorgegeben ist, könntest du einfach das dynamische Lastmanagement der Wallbox nutzen. Ich weiß gerade nicht auswendig, welche Werte der Plenticore vom Netzanschluss meldet, aber wenn die Wallbox bereits Phasenströme von ihm empfängt (Bezug minus Einspeisung), kannst du einfach dynamisches Lastmanagement auf der Wallbox aktivieren und das Limit am Netzanschluss auf 32 A stellen (ergibt die 22 kW) und bist fertig. Die Wallbox reduziert dann ihre Leistung, wenn der Netzanschluss am Limit ist, und schaltet bei Bedarf komplett ab. Andere Verbraucher, wie die WP, sind davon dann nicht betroffen. Ein WEM ist in dem Fall auch nicht erforderlich; die Wallbox kann das selbst.

Ich weiß nicht, wozu du evcc aktuell nutzt. Wenn du das nur für PV-Überschussladen nutzt, kannst du das auch die Wallbox selbst machen lassen und evcc bereits jetzt abschaffen.

  • Author

Ich blicke bald selbst nicht mehr durch. Wollte mal in der Nachbarschaft fragen, ob die auch alle 35A SLS haben. Das habe ich nie in Frage gestellt, das ist seit dem ersten Tag hier im Haus so, und bisher war das ja auch nie ein Thema. (Wer legt denn überhaupt fest, wie groß der sein darf?)

evcc: Ich bin da sehr glücklich mit. Lade zwei Autos, und nutze den Daheimlader im lokalen Modbus Modus ohne Cloud, App, .etc., Und ich erfreue mich an den Visualisierungen in evcc. Aber im Prinzip nutze ich es nur dafür, wofür es vor ein paar Jahren ursprünglich mal gedacht war. 🙂

Charger 4 Pro: wollte ich sowieso schon nächstes Jahr anschaffen, damit mein ID.7 besser harmoniert.

WEM2.0 war nie auf meinem Zettel, zumal unsere Heizung (Vaillant Arotherm Plus) kein Warmwasser macht, und ich die Heizung-Heizung gerne 100% sich selbst überlassen würde. Da diese aber auch sehr knapp dimensioniert ist, möchte ich dringend 100% Priorität haben, und die Drosselung einzig über die Wallbox machen.

Warmwasser wird über eine BWWP gemacht, aber die Logik dafür steuere ich aus Home Assistant aktuell (Wenn PV-Überschuss und etwas zeitliche Hysterese, dann SG-Ready schalten mit Shelly) -- Das ginge wohl auch im WEM2.0, aber es läuft ja bereits einwandfrei.

Binnen der nächsten 2 Jahre sollen nochmal 2 weitere Split-Klima dazu kommen, das wäre auch >4.2kW und §14a-relevant der Theorie nach. In echt werden die wohl hauptsächlich dann laufen, wenn ich im PV-Überschuss absaufe.

Es bleibt also unterm Strich: kommerzielles HEMS einfach nur als "Argument" für den VNB, weil er evcc/Software nicht akzeptiert, ohne dass es mich technisch massiv nach vorne bringt. Wäre aber dennoch besser als zweiter, paraller Zähler. Was für ein Mist. Das dynamische Lastmanagement kann ja der Charger 4 Pro auch alleine ohne WEM2.0 wenn ich das korrekt verstehe.

  • Author

Ok, ein wenig dämmert mich, was passiert sein könnte. Ich habe mir mal die VDE AR-N 4100 beschafft, und es wird klarer:

  1. alter Zählerschrank hatte 10mm² und dann Wallbox bekommen --> 35A SLS ist korrekt wegen der Dauerlast.

  2. neuen Schrank habe ich mit zwei Zählerplätzen bestellt, um für die Zukunft flexibel zu sein. Ich habe gesagt, dass ich erst einmal nur 1 Zähler nutzen möchte, und mir das für später offen halten mag, ob sich das mit zwei Zählern lohnen würde oder nicht.

  3. Hier verstehe ich die Tabelle 8 so, dass bei Doppelbelegung die Zählerplätze immer mit 35A SLS abgesichert sind.

  4. Im Falle von 16mm² Zählerplatzverkabelung wäre dann auch ein 50A SLS möglich bei Einfachbelegung.

Diese Details und Abhängigkeiten waren leider nie besprochen mit dem Elektriker, da ich selbst auch keine Ahnung davon habe und ich ja "nur" zusätzlich zu PV, Wallbox etc. nun die WP anschließen wollte.

Besser wäre gewesen:

  1. Zählerplatz 1 mit 16mm² und 50A SLS

  2. Zählerplatz 2 mit 10mm² und 35A vorbereitet.

  3. Beim Wechsel auf zwei Zähler: Umbau von ZP1 auf 35A

Das bedeutet, dass die Anmerkung des VNBs tatsächlich so korrekt ist. Ich muss jetzt prüfen lassen, ob ich ZP 1 auf 16mm² / 50A umbauen lassen kann. In dem Fall dürfte nämlich ZP2 gar nicht vorbereitet sein und die Zählerplatte dürfte nicht an den SLS angeschlossen sein.

Vermutlich ist aber der Einbau des HEMS die günstigere Variante.

Die Anzahl der Zählerplätze ist erst einmal egal, wir haben vor 3 Jahre den Zählerschrank ausgetauscht und sind mit dem selben Problem konfrontiert worden.

Es ist aber wie von dir festgestellt, wegen der Dauerbelastung muss vom SLS -> Zähler -> Abschaltmöglichkeit nach dem Zähler -> Hauptabzweigklemme der Zählerschrank 16 m² Verkabelt sein um einen SLS mit 50A verwenden zu dürfen. Die Zählerschränke werden mit 10 m² geliefert, womit nur ein SLS von 35 A erlaubt ist.

Der Elektriker hätte darauf hinweisen sollen.

Der Umbau muss für beide Zähler erfolgen selbst wenn der zweite gar nicht genutzt wird. Das ist aber auch kein größerer Aufwand als hätte es der Elektriker direkt gemacht. Allerdings hast du die zusätzlichen Kosten für die SLS 50A.

Edited by Frodo

  • Author

Danke für die Einschätzung.

Ja genau, inzwischen dämmert mir das auch, dass der Schrank falsch ausgeführt ist. So wie er nun ist, scheint er 1:1 aus dem Konfigurator raus zu kommen, wenn man nicht eingreift und es ändert. Ich muss mir den Elektriker schnappen und das besprechen, weil es so technisch nicht sauber ist und mich (zumindest theoretisch) zu sehr einschränkt. Komplett egal, ob ich nun mit HEMS drum herum arbeiten könnte oder nicht.

Nun habe ich mich aber auch sehr viel in HEMS und WEM 2.0 eingelesen. Das ist auch ein komplexes Thema mit §9 EEG gemeinsam mit §14a EnWG. Ich finde nichts, was hier alle Anforderungen erfüllt. Da scheinen viele Produkte ja noch massiv in Entwicklung zu sein.

Mein Verständnis:

  1. WEM 2.0 könnte die analogen Relais-Kontakte der Steuerbox anschließen. §9 Logik müsste man wohl selbst basteln (Wenn X1, dann Y1. Wenn X2, dann Y2, ....). §14a funktioniert direkt auf einem Relais-Eingang, aber anscheinend dürfen die VNBs wohl auch erwarten, dass nur 1 Gerät angeschlossen wird und nicht viele verschiedene. (hier bin ich unsicher)

  2. EEBUS: gibt WEM2.0 die EEBUS Signale weiter an andere Geräte wie ein Relais? -- Oder geht hier nur ein Signal rein (für §14a), und dann wird intern gedrosselt?

  3. Mir fehlt das Verständnis, wie §9 umgesetzt werden könnte, wenn ich ab demnächst 2 WRs verschiedener Hersteller in Betrieb nehme. -- Hier bin ich maximal ratlos, was ich da implementieren muss, und welches Level an "Gebastel" ich hinter dem EMS verstecken könnte, um den VNB glücklich zu machen.

  4. Mir reicht im Prinzip: EMS nimmt alle Anforderungen entgegen für §14a und §9 gleichermaßen. Anforderung wird protokolliert. Mit custom code könnte ich über Modbus/TCP alles selbst erledigen, aber das scheint WEM2.0 auch nicht so einfach zu unterstützen. // Alternative wäre dann Anforderung im MQTT, und die Hausautomatisierung würde das bewachen und den custom code umsetzen.

Alles ist so simpel, wenn es nur akzeptiert würde durch die VNBs. Sobald man verschiedene Hersteller bei WRs und bei SteuVEs kombiniert und dann gleichzeitig noch eine zertifizierte OOTB Lösung einsetzen soll, dann wird es sehr dünn auf dem Markt, oder ich suche nach den komplett falschen Sachen.

Das Problem ist das selbst die Netzbetreiber nicht wissen wie sie es umsetzen sollen und noch dazu jeder der über 800 Netzbetreiber seine eigenen Ideen hat.
EEBUS ist für Netzbetreiber noch Neuland, bisher wurden nur Rundsteuerempfänger verbaut.

Bei uns fehlt, um so was umzusetzen, das Smartmeter (ImSYS) und das Steuergerät, seitens des Netzbetreibers.
Solange das so ist, ist es mir egal was der Netzbetreiber vorgibt, er kann es sowieso nicht sehen oder steuern. Wenn der dann was steuern möchte stehe ich allerdings vor dem gleichen Problem.

PV 24,61 kWp (4x Hoymiles für PV, Solaredge für PV)
Victron für Batterie
Keba und Warp Wallboxen.
Irgendwann kommt noch die Wärmepumpe.

Alles ist irgend wie steuerbar (Außer die Hoymiles Microinverter), allerdings gibt es zu keinem Gerät Steuerleitungen, hinzu kommt das diese auch nur schwierig verlegbar ist, da die Garage (mit all den vorhandenen Geräten) auf der anderen Seite vom Haus und der Zählerverteilung ist. Zur Zeit realisiere ich das Lastmanagement über EVCC was mit allen Geräten über LAN verbunden ist. Das könnte auch EEBUS nur wird EVCC von den Netzbetreiber nicht akzeptiert.

Ich warte erst einmal ab was die nächsten Jahre passiert, auf der Seite meines Netzbetreibers soll das Thema Smartmeter für Anlagen größer 7kWp bis 2030 umgerüstet werden. Da man uns erst vor 2 Jahren einen Zweirichtungszähler eingebaut hat, rechne ich nicht damit das wir bei den ersten sind.

On 8/25/2026 at 1:45 PM, mzurhorst said:

EEBUS: gibt WEM2.0 die EEBUS Signale weiter an andere Geräte wie ein Relais? -- Oder geht hier nur ein Signal rein (für §14a), und dann wird intern gedrosselt?

Aktuell wird der WEM2 über EEBUS angesteuert und steuert dann selbst WARP Charger über das WARP Lastmanagement und Wärmepumpen über die SG-Ready-Schnittstelle.

Am 26.8.2026 um 11:15 schrieb Frodo:


Alles ist irgend wie steuerbar (Außer die Hoymiles Microinverter), allerdings gibt es zu keinem Gerät Steuerleitungen, hinzu kommt das diese auch nur schwierig verlegbar ist, da die Garage (mit all den vorhandenen Geräten) auf der anderen Seite vom Haus und der Zählerverteilung ist. Zur Zeit realisiere ich das Lastmanagement über EVCC was mit allen Geräten über LAN verbunden ist. Das könnte auch EEBUS nur wird EVCC von den Netzbetreiber nicht akzeptiert.

Wenn ich das bisher richtig verstanden habe, ist es komplett in der Hand des Betreibers, Wiener die Dimmung umsetzt, er muss sie nur umsetzen und protokollieren.

Wenn ich irgendwann mal an der Reihe bin, gebe ich auch nur die SKI von EVCC weiter und das war es.

Nicht die Leistung des direkt messenden Zählers ist begrenzt, sondern der Strom, üblich sind 63A Spitzenlast und 44A Dauerlast.

Der Gleichzeitigkeitsfaktor der WP, des Heizstabes und der WB ist logischerweise 1, bei Klimaanlage kann man davon ausgehen das zumindest der Heizstab nicht gleichzeitig läuft. Bei der Heizung kommt es dann auf die Verteilung des Heizstabs und die WP Leistung an, wenn die WP 16 A zieht und der Heizstab 3x12A und die WB 16 A ist man da schon bei 44 A und der Rest im Haus zieht auch noch etwas. Wenn der WP Hersteller mitdenkt, dann würde er den Heizstab auf zwei Phasen konstruieren, dann käme er mit 3x20 A Anschlusswert aus.

Wie das ganze umgesetzt wird gibt der Netzbetreiber vor, der lässt sich da auf keine Diskussion ein. Die einfachste Lösung wird der potentialfreie Kontakt sein.

  • Author

Mein Elektriker hat die WP angemeldet und zum VNB gemailt, da war ich auf cc. Der VNB hat auf diese Email mir geantwortet, dass ich nur 22kW Dauerlast haben dürfe. Mit dieser Email fing alles an, und da ich bei dem nagelneuen Schrank bereits einen bauen ließ mit 2 Zählerplätzen, möchte der Elektriker nun einfach einen zweiten Zähler bauen, damit das Thema vom Tisch ist.

grafik.png

Ich hatte den Aufpreis für den breiteren Schrank machen lassen, da ich mir nie sicher war, ob nicht doch evtl. mal ein WP-Tarif attraktiv würde oder nicht. Das wollte ich gerne offen halten und erst mal PV, WB + die neue WP über einen Zähler laufen lassen für ein paar Winter und danach bewerten was Tariflandschaft und Stromverbrauch so sagen.

Ich weiß tatsächlich nicht, ob ich nun eine 10mm² oder 16mm² Verkabelung des Zählerplatzes habe. Die Standard-Konfiguration von EATON scheint aber 10mm² zu sein, daher ist das meine Vermutung. Das hätte auf Platz 1 aber 16mm² sein sollen und müsste sicher geändert werden. --- Ob ich nun aber einen 50A SLS bekommen darf oder nicht, das muss anscheinend auch wieder gegen Geld irgendwo beantragt werden. Mit einem extrem kalten Winter wo der Heizstab durch läuft, da würde die parallel mit 11kW laufende Wallbox den SLS auslösen nach 1-2 Stunden.

Mein Wunsch nach HEMS kam ausschließlich daher, das der VNB ein Anmeldeformular für SteuVE hat, und da war "EMS" oder "direkt angeschlossen" anzukreuzen. Ich hoffte, dass ich damit mit dem VNB klarmachen kann, dass Wärmepumpe (+ Heizstab) und Wallbox nicht zeitgleich laufen. --- Aber mir wichtig: nur die WP ist ein SteuVE, die WB ist bereits von 2022. Die ist dimmbar, aber es liegt kein Kabel zum Zählerschrank, das macht alles evcc hier. Ich möchte aber dringend 100% Priorität für die Heizung haben und die Leistung nur mit Wallbox (und ab 2027 mit Klimaanlagen) unter dem Limit halten.

Ja, der Netzbetreiber verhandelt nicht. Aber der Nachbar hat Wallbox mit 63A SLS, die Nachbarn auf der anderen Seite haben gar keinen SLS. Es fühlt sich schon so an, als würde hier ein Exempel statuiert. Anlage ist 10 Jahre alt, und dann mache ich einen neuen Zählerschrank davor, extra nur um die Wärmepumpe anzuschließen, zahle 4.5k und dann klappt das nicht?! -- Das überfordert mich kognitiv.

Gruß, Marcus

PS: Der Elektriker sagte mir übrigens, dass er Wallboxen gerne mit 4kW anmeldet, damit es so Diskussionen nicht gibt. Das nützt aber auch nur, solange es eben keinen kalten Winter gibt. Wir haben 1000 Regeln und hebeln die alle aus, weil es ohne das Aushebeln nicht funktioniert. Da fehlen mir die Worte.

  • Author
Am 26.8.2026 um 23:50 schrieb Enrico:

Die einfachste Lösung wird der potentialfreie Kontakt sein.

Wo soll dieser Kontakt denn sein, Enrico? -- Eine eingebaute Limitierung der Wallbox, sobald der Heizstab läuft oder das Haus sich den 22kW (bzw. 32A pro Phase) nähert?

  • Author

Hallo nochmal.

Heute kam die Bestätigung des Elektrikers:

  • VNB akzeptiert Anmeldung. Mein neues Limit sei nun 40kW Dauerbelastung, ich möge doch mein Energie-Management auf diesen Wert einrichten.

  • (der Elektriker hat sicher nicht drauf rum geritten, dass es sich um evcc handelt... 😇 )

  • Der Elektriker hat nun aber zum zweiten Mal angeboten, dass er mir den Schrank auf 16mm² / 50A SLS umbauen möchte, ohne dass mir Kosten entstehen. Da er mir quasi hinterher rennt vermute ich, dass er das nun "eingesehen" hat, dass seine Installation für die Kombi aus WB + WP nicht ausreichend ist.

Damit ist das HEMS-Thema für mich tatsächlich erst mal vom Tisch, ich warte noch ein wenig wie sich der Markt entwickelt. Dann bleibt nächstes Jahr erst mal der Austausch der Wallbox auf dem Zettel, damit mein ID.7 weniger rum zickt.

Am 26.8.2026 um 23:50 schrieb Enrico:

Nicht die Leistung des direkt messenden Zählers ist begrenzt, sondern der Strom, üblich sind 63A Spitzenlast und 44A Dauerlast.

Korrekt. Und das ergibt max. 30kW Dauerlast, nicht 22 oder 40kW wie der Netzbetreiber behauptet.

grafik.png

Am 2.9.2026 um 00:08 schrieb mzurhorst:

Der Elektriker hat nun aber zum zweiten Mal angeboten, dass er mir den Schrank auf 16mm² / 50A SLS umbauen möchte, ohne dass mir Kosten entstehen. Da er mir quasi hinterher rennt vermute ich, dass er das nun "eingesehen" hat, dass seine Installation für die Kombi aus WB + WP nicht ausreichend ist.

Lass es so umbauen. Ein Zähler mit 50A SLS ist am flexibelsten um PV-Strom entsprechen zu verteilen. Bei separatem WP-Zähler brauchst dafür eine Kaskadenschaltung der Zähler. Und zweimal Grundgebühren zahlst dann auch.

Edited by sfancy

  • Author

Danke dir. Umbau ist heute erfolgt. Ehrlich gesagt ist mir egal, was der VNB in den Emails an Werten schreibt, weil ich weder 40 noch 30kW dauerhaft ziehen würde. Total unplausibel. Ergo sollte ich nun wirklich meine Ruhe haben "für immer", oder bis irgendjemandem das nächste Stöckchen einfällt, welches man den Kunden wieder vorhalten könnte.

Vielen Dank euch allen!

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