Geschrieben August 23, 2026 at 13:4223. Aug 2026 Hallo zusammen.Ich habe mich neu hier angemeldet, da ich gerne herausfinden möchte, ob ein WEM 2.0 HEMS evtl. die Probleme mit meinem VNB lösen kann. Ich versuche das mal zu beschreiben:EFH von BJ 1970. Zuleitung hat ca. 24mm Durchmesser.HAK hat 63A Absicherung, 35A SLSElektrik wurde 2015 vollständig neu gemacht. (aber nicht "gut genug")2022 kam PV-Anlage und Wallbox ins Haus2x 7.3kWp auf Ost und Westseite10kW WR (Kostal Plenticore 10 Plus G1)7.7kWh BYD SpeicherKostal Smart Energy Meter G2 direkt am ZählerWallbox: 11kW (Daheimladen Smart Touch)Ich nutze seit 2022 evcc für PV-Überschussladen und die Optimierung des Eigenverbrauchs und bin sehr glücklichMärz 2026: neuer Zählerschrank aufgrund fehlender Felder (APZ, ...). Der alte ist nun UVJuli 2026: Wärmepumpe installiert (Vaillant Arotherm Plus 75/8.1) WP ist einphasig angeschlossenzusätzlicher Heizstab mit 8.5kW verbaut.Von WP bis APZ liegt ein Steuerkabel, um irgendwann evtl. mal §14a umsetzen zu können.August 2026: Anmeldung der Wärmepumpe durch den ElektrikerSoweit alles wie in tausenden Haushalten Deutschlands. Bloß, dass mein VNB mir nun antwortet, dass ich nicht mehr als 22kW Dauerlast über den Zähler geben dürfe. Meine Optionen seien:Kleinwandlermessungzweiter Zähler für die WPBeides möchte ich aber nicht. Der Zähler solle auch parallel angeschlossen werden, nicht kaskadiert natürlich. Ergo würde ich PV nicht für die Heizung nutzen können. Jetzt aber die Fragen:Der VNB setzt aktuell für WP + WB jeweils einen Gleichzeitigkeitsfaktor von 1,0 an, und damit liege ich bei >22kW. Wie gut ist die Chance, dass der VNB mit das WEM 2.0 akzeptiert als HEMS, welches sich um dynamisches Lastmanagement kümmert? Für die HEMS finde ich keine Anforderungen, und jedes hat andere Funktionen. Ist das richtig, dass es da keine Norm/Zertifizierung gibt und der VNB das akzeptieren muss? Würde das WEM 2.0 mit der alten Wallbox (und evcc dazwischen) gut funktionieren, so dass ich erst mal nur WEM 2.0 einbauen würde, ohne gleich noch den Charger 4 kaufen zu müssen? (den brauche ich eigentlich auch für den ID.7, aber ich möchte nicht alles gleichzeitig machen).Hat evcc überhaupt noch irgendeine Funktion übrig, welche nicht durch WEM 2.0/Charger 4 Pro erledigt werden könnte?Ich hoffe immer noch, dass es sich hier um einen Irrtum handelt. Ein zweiter Elektriker versteht das Problem des VNB auch noch nicht ganz. Aber ich bereite mich dennoch schon mal auf alles vor, weil ich auf keinen Fall einem zweiten Zähler leichtfertigt zustimmen möchte. Sollte ein EMS das abwenden, dann würde ich das wohl einbauen lassen.Vielen Dank und Grüße, Marcus
Geschrieben August 23, 2026 at 14:1523. Aug 2026 Was ist das denn für ein schwachsinniger Zähler, der nur 22 kW Dauerlast verträgt? Wurde der passend zu den 35 A SLS gesetzt? Da der Hausanschluss bis 63 A geeignet ist und ein zweiter Zähler, der seinen Strom über den selben Hausanschluss beziehen würde, erlaubt ist, wäre es nicht sinnvoller, den vorhandenen Zähler (und die SLS) gegen einen größeren auszutauschen, der 50 oder 63 A verträgt?Wenn wir aber davon ausgehen, dass der Schwachsinn so vorgegeben ist, könntest du einfach das dynamische Lastmanagement der Wallbox nutzen. Ich weiß gerade nicht auswendig, welche Werte der Plenticore vom Netzanschluss meldet, aber wenn die Wallbox bereits Phasenströme von ihm empfängt (Bezug minus Einspeisung), kannst du einfach dynamisches Lastmanagement auf der Wallbox aktivieren und das Limit am Netzanschluss auf 32 A stellen (ergibt die 22 kW) und bist fertig. Die Wallbox reduziert dann ihre Leistung, wenn der Netzanschluss am Limit ist, und schaltet bei Bedarf komplett ab. Andere Verbraucher, wie die WP, sind davon dann nicht betroffen. Ein WEM ist in dem Fall auch nicht erforderlich; die Wallbox kann das selbst.Ich weiß nicht, wozu du evcc aktuell nutzt. Wenn du das nur für PV-Überschussladen nutzt, kannst du das auch die Wallbox selbst machen lassen und evcc bereits jetzt abschaffen.
Geschrieben August 23, 2026 at 17:2323. Aug 2026 Autor Ich blicke bald selbst nicht mehr durch. Wollte mal in der Nachbarschaft fragen, ob die auch alle 35A SLS haben. Das habe ich nie in Frage gestellt, das ist seit dem ersten Tag hier im Haus so, und bisher war das ja auch nie ein Thema. (Wer legt denn überhaupt fest, wie groß der sein darf?)evcc: Ich bin da sehr glücklich mit. Lade zwei Autos, und nutze den Daheimlader im lokalen Modbus Modus ohne Cloud, App, .etc., Und ich erfreue mich an den Visualisierungen in evcc. Aber im Prinzip nutze ich es nur dafür, wofür es vor ein paar Jahren ursprünglich mal gedacht war. 🙂Charger 4 Pro: wollte ich sowieso schon nächstes Jahr anschaffen, damit mein ID.7 besser harmoniert. WEM2.0 war nie auf meinem Zettel, zumal unsere Heizung (Vaillant Arotherm Plus) kein Warmwasser macht, und ich die Heizung-Heizung gerne 100% sich selbst überlassen würde. Da diese aber auch sehr knapp dimensioniert ist, möchte ich dringend 100% Priorität haben, und die Drosselung einzig über die Wallbox machen. Warmwasser wird über eine BWWP gemacht, aber die Logik dafür steuere ich aus Home Assistant aktuell (Wenn PV-Überschuss und etwas zeitliche Hysterese, dann SG-Ready schalten mit Shelly) -- Das ginge wohl auch im WEM2.0, aber es läuft ja bereits einwandfrei.Binnen der nächsten 2 Jahre sollen nochmal 2 weitere Split-Klima dazu kommen, das wäre auch >4.2kW und §14a-relevant der Theorie nach. In echt werden die wohl hauptsächlich dann laufen, wenn ich im PV-Überschuss absaufe.Es bleibt also unterm Strich: kommerzielles HEMS einfach nur als "Argument" für den VNB, weil er evcc/Software nicht akzeptiert, ohne dass es mich technisch massiv nach vorne bringt. Wäre aber dennoch besser als zweiter, paraller Zähler. Was für ein Mist. Das dynamische Lastmanagement kann ja der Charger 4 Pro auch alleine ohne WEM2.0 wenn ich das korrekt verstehe.
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