Skip to content
View in the app

A better way to browse. Learn more.

Tinkerunity

A full-screen app on your home screen with push notifications, badges and more.

To install this app on iOS and iPadOS
  1. Tap the Share icon in Safari
  2. Scroll the menu and tap Add to Home Screen.
  3. Tap Add in the top-right corner.
To install this app on Android
  1. Tap the 3-dot menu (⋮) in the top-right corner of the browser.
  2. Tap Add to Home screen or Install app.
  3. Confirm by tapping Install.

Bat­te­rie­steu­e­rung: Zykluszeit/Intervall

Featured Replies

Ich habe erfolgreich die Batteriesteuerung mit einem Sungrow SH10T und SBH100 eingerichtet. Da noch kein Smart Meter Gateway vorhanden ist, bin ich Mittags in der Drosselung bei 60%. Daher möchte ich mit der Batteriesteuerung das Laden am morgen verhindern und ab 11:30 mit 1,5 kW laden. (so wie bei der HTW Berlin Aktion)

Wenn man es manuell steuert, wird alle 60 s der Befehl erneut gesendet. Wie ist es bei der automatisierten Batteriesteuerung? Wird es einmalig beschrieben oder alle 60 s wiederholt? Zumindest bei Sungrow ist ein einmaliges Beschreiben der Modbus Register ausreichend.

Ein andauerndes Schreiben alle 60 s würde den Flash wohl etwas zu schnell altern lassen.

PS: Die Batteriesteuerung hat nicht mit einem konfigurierten "Batterie­lade­stand" funktioniert. Da wäre ein Hinweis hilfreich gewesen, dass dies nur funktioniert, wenn auch der Stromzähler konfiguriert ist.

Edited by Chrissy

  • Author

Ich habe den Datenverkehr mal über einen modbus-proxy laufen lassen und konnte den Datenverkehr mitlesen (mit einem Sungrow SH10T:

  • Register 13050/13049 bis 13052/13051 (diese liegen laut KI im RAM, können somit unendlich oft beschrieben werden)

  • Register 33047/33046 und 33048/33047 (diese liegen laut KI im Flash, können evtl. nur 10.000 bis 100.000 mal beschrieben werden.

Die schlechte Nachricht: Die Daten werden alle 60 s geschrieben.

Die noch schlechtere Nachricht: Es werden auch die Register 33047/33046 und 33048/33047 beschrieben, die vermutlich im Flash liegen. Wenn man 100.000 mal als maximum ansieht, dann sind die Flashzellen evtl. nach spätestens 70 Tagen defekt und dann evtl. auch der Wechselrichter.

Ich weiß es nicht mehr ganz genau, aber evtl. habe ich den Wechselrichter 12 Tage mit aktiviertem Batteriemanagement laufen lassen. Somit habe ich wohl schon 17.000 Schreibzyklen. 😢
Jetzt muss ich wirklich aufpassen, dass ich den 1 Monat alten Wechselrichter nicht schon bald kaputt mache.

Soweit ich herausgefunden habe, gibt es wohl keine gute und sinnvolle Alternative zu den Registern 33047/33046 und 33048/33047. Laut KI kann man den SoC begrenzen, geht aber auch nur bedingt da bei max. SoC nur 50-100% geschrieben werden können. Ich sehe aktuell zwei Lösungsmöglichkeiten:

  1. Vor dem Schreiben die kritischen Register auslesen und nur schreiben, wenn sie anders sind.

  2. Nur bei State-Wechsel die Register beschreiben.

Bei angenommenen 10 Zustandswechsel pro Tag, wären nach 13 Jahren ca. 50.000 Schreibzugriffe. Was anscheinend auch so ungefähr die Lebensdauer von Wechselrichter entspricht.

@WarpTeam: Wäre super, wenn ihr euch das mal anschauen könntet. Nicht dass da haufenweise Sungrow-Wechselrichter kauputt gehen.

@all: Oder hat das jemand mit Sungrow Wechselrichter länger am laufen und kann Entwarnung geben?

Wie du schon herausgefunden hast, haben Wechselrichter typsicherweise zwei Arten von Registern, für Konfiguration und Steuerung. Die Konfigurationsregister werden dauerhaft gespeichert, die Steuerungsregister nicht.

Es kommt jetzt darauf an wie gut der jeweilige Hersteller seinen Registersatz entworfen hat. Manche bieten einen schönen Registersatz an bei dem die gesamte Steuerung der Batterie über Steuerungsregister läuft. Leider gehört Sungrow nicht dazu, so dass wir auch Konfigurationsregister benutzen müssen.

Das kann theoretisch dazu führen, dass wir den permanenten Datenspeicher des Wechselrichter auf Dauer zerschreiben, da wir aktuell z.B. bei Sungrow minütlich auch Konfigurationsregister schreiben, auch wenn sich die Werte eigentlich nicht ändern. Aber mir ist kein Fall bekannt in dem der permanenten Datenspeicher des Wechselrichter wirklich Schaden genommen hätte. Also erstmal Entwarnung.

Ich erwarte, dass die meisten Hersteller die Konfigurationsregister nur dann wirklich in den permanenten Datenspeicher schreiben, wenn sich die Werte ändern und nicht bei jedem Schreiben der Konfigurationsregister.

Es steht auf unserer TODO Liste, Register nur dann zu schreiben, wenn sich die Werte wirklich ändern, anstatt blind minütlich zu Schreiben, um genau dieses potentielle Problem zu vermeiden.

  • Author

Vor dem Kauf von Wechselrichter und Speicher habe ich versucht herauszufinden, welcher Hersteller sich besonders gut von außen Steuern lassen und alle Daten abgefragt werden können. Leider findet man immer nur Informationen, dass es supported wird. Aber keine Info ob es gut supported wird, oder z. B. ob es einfach ist die Steuerung durchzuführen, weil hauptsächlich Steuerungsregister verwendet werden usw.

Aus eurer Erfahrung heraus, welchen Hersteller könnt ihr aus dieser Sicht empfehlen? Evtl. ist diese Info für andere interessant, die eine Neuanschaffung planen.

PS: Danke für deine Rückmeldung. Hört sich doch positiver an als ich es befürchtet hatte.

Edited by Chrissy

Rein was die Batteriesteuerung angeht ist, von dem was wir bisher unterstützen, Alpha-ESS/Hailei am besten. Dort ist die Batteriesteuerung sauber über Steuerungsregister gelöst und auch schön modelliert.

SAX Power hat das Problem, dass man das Laden/Entladen des Speichers nicht erzwingen kann, außer man schaltet die eigene Regelung des Speichers komplett ab, aber dann muss man auch selbst die komplette Regelung machen. Wir wollen dem Speicher aber nur Rahmenbedingungen für seine eigene Regelung vorgeben und nicht selbst regeln. Daher ist es von uns aus nicht möglich das Laden/Entladen eines SAX Power Speichers zu erzwingen.

Der Kostal Plenticore hat das Problem, dass wir beim Wechsel zwischen bestimmten Modi teilweise mehrere Minuten warten müssen, bis der Wechselrichter intern einige Register zurückgesetzt hat, da wir diese von außen nicht aktiv zurücksetzen können.

Der Rest hält sich irgendwo dazwischen auf. Meist müssen wir mit einer Mischung aus Konfigurationsregistern und Steuerungsregistern arbeiten. Oft ist es notwendig, dass der Kunde die Werte für die maximale normale Lade-/Entladeleistung angeben muss, da wir die entsprechenden Konfigurationsregister nach dem Beenden des Blockieren des Laden/Entladens wieder auf sinnvolle Werte zurücksetzen müssen, da es keine Möglichkeit gibt dem Wechselrichter zu sagen, die Beschränung der Laden-/Entladeleistung zurückzunehmen.

  • 2 weeks later...

In der nächsten Firmware-Version wird enthalten sein, dass bei Battierespeichern ohne Watchdog (Deye, Growatt, SAX Power, Sungrow und Victron Energy), nur noch dann Register-Werte geschrieben werden, wenn das Schreiben den Wert wirklich ändert.

...und vielleicht, daß geänderte Werte in der Batteriesteuerung schon beim Klicken auf "Speichern" übernommen werden und nicht erst durch einen kompletten Reboot... ;-)

Weitermachen.

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

Account

Navigation

Search

Search

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.