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WARP(2) Charger und WARP Energy Manager Beta-Firmwares mit vielen neuen Features.


rtrbt

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Moin,

Als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk findet Ihr im Anhang jeweils eine Beta-Version der WARP(2) Charger Firmware 2.2.0 und eine Beta-Version der WARP Energy Manager Firmware 2.0.0 mit folgenden Änderungen:

(genauere Dokumentation folgt mit den nicht-Beta-Firmwares im neuen Jahr)

API des Energy Managers geändert

An der API des Energy Managers mussten wir einige Änderungen vornehmen, da bisher Regeln ähnlich zur Automatisierung (siehe nächster Punkt) in energy_manager/config gespeichert wurden.

Automatisierung

Im Menüpunkt Wallbox -> Automatisierung, bzw. Energy Manager -> Automatisierung können bis zu 14 Regeln konfiguriert werden, die festlegen, wie Wallbox oder Energy Manager auf bestimmte Ereignisse reagieren. Es kann beispielsweise auf einen der Schalteingänge, eine MQTT-Nachricht, ein NFC-Tag usw. reagiert werden und, falls eins der Ereignisse eintritt, können verschiedene Aktionen ausgelöst werden.

Hier ein paar Beispiele:

grafik.png

Verbessere Stromzählerbehandlung

Wie schon in der SunSpec-Beta beschreiben, haben wir in den vergangenen Monaten die Behandlung von Stromzählern umgestellt

Der Energy Manager kann jetzt Werte von bis zu 7 Stromzählern auslesen, die Wallboxen bis zu 2 Stromzähler. Beide Geräte können Stromzähler per SunSpec auslesen, außerdem haben wir einen anpassbaren API-Zähler hinzugefügt.

Die alte API, die nur mit einem Stromzähler arbeiten kann, unterstützen wir weiterhin, damit bestehende Software weiter funktioniert. Die alte API liest immer den ersten konfigurierten Stromzähler.

Das schreiben von Stromzählerwerten über die alte API ist weiterhin möglich, bei Wallboxen muss aber zunächst ein API-Zähler auf der ersten Position angelegt werden, der beispielsweise die SDM630-Vorlage verwenden kann.

Weitere Änderungen

- Unterstützung für WPA Enterprise EAP-TLS, EAP-PEAP und EAP-TTLS hinzugefügt
- (nur WARP2/WEM) Unterstützung für Eltako DSZ15DZMOD und YTL DEM4A hinzugefügt
- Unterstützung für zurücksetzbare Import/Export-Energie-Werte hinzugefügt
- Auf Import-Energie für Ladetracker, usw gewechselt. Der Wechsel wird durchgeführt, wenn alle getrackten Ladevorgänge gelöscht werden
- (nur WARP2/WEM) Unterstützung für bis zu 32 gesteuerte Wallboxen hinzugefügt
- (nur WARP2) Unterstützung für bis zu 32 NFC-Tags und Benutzer hinzugefügt
- API zum Neustarten der Zeit-/Energielimits hinzugefügt
- Warnung im Ereignislog hinzugefügt, wenn Stromzähler hängt
- Warnung im Ereignislog hinzugefügt, wenn LAN- und WLAN-Verbindung parallel benutzt werden
- (nur WARP2) OCPP-Transaktions-ID zu gesendeten Stromzählerwerten hinzugefügt
- Übersetzungen verbessert
- Behandung von Lastmanagement-Paket-Bursts verbessert
- Performance beim Senden großer MQTT-Datenmengen verbessert
- OCPP-UI verbesser
- Robustheit und Geschwindigkeit des WLAN-Access-Point, während eine WLAN-Verbindung aufgebaut wird, verbessert
- Fehlerrückmeldung im Webinterface verbessert
- (nur WARP2) DC-Fehlerstromschutz-Statusanzeige verbessert. Unterstützung für X804 hinzugefügt. (EVSE Bricklet firmware 2.2.0)
- (nur WARP2) Diodenerkennung verbessert (EVSE Bricklet firmware 2.2.0)
- (nur WARP2) Anzeige von Schütz- und PE-Fehlern aufgeteilt
- Hinweis auf aktives Capslock bei Passworteingabefeldern hinzugefügt
- Unterstützung von TLS-Versionen älter als 1.2 entfernt
- Hinzugefügt, dass WLAN-Access-Point als Fallback 5 Minuten aktiv bleibt, wenn innerhalb der ersten 30 Sekunden nach Start keine Netzwerkverbindung aufgebaut wurde
- Sichergestellt, dass sich zum WLAN-AP mit dem besten Empfangswert verbunden wird
- Sichergestellt, dass nur funktionierende Subnetzmasken für WLAN-Access-Point konfiguriert werden können
- Sichergestellt, dass Lastmanager erst Strom verteilt, wenn alle gesteuerten Wallboxen erreichbar sind
- RFID-Tag-Registers im Keba-Emulationsmodus repariert, wenn kein Stromzähler verfügbar ist
- Sichergestellt, dass Webinterface nicht nicht existierende IDs referenziert
- Änderung von TLS-Zertifikaten repariert
- Hinzugefügt, dass Zuordnung von NFC-Tags zu Nutzern beim Neustart repariert wird
- Sichergestellt, dass der Zurück-Button des Browsers immer funktioniert
- Tastatureingabe in Datumseingabefeldern repariert
- Wertebereich des Ladestroms in der MQTT-Auto-Discovery repariert

 

energy_manager_firmware_1_0_95_65847481_merged.bin warp2_firmware_2_1_90_6584744a_merged.bin warp_firmware_2_1_90_658473e6_merged.bin

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Hier noch ein paar Infos zur neuen Zähler-API. Aktuell sollten die meisten externen Anwendungen über die Legacy API weiter funktionieren. Wir empfehlen allerdings, auf die neue API zu wechseln.

Bisher gab es die Endpunkte meter/values und meter/all_values, die intern auf zwei verschiedenen Datensätzen gearbeitet haben. Dabei gab es zwei Werte (power, energy_abs), die in beiden Datensätzen vorkamen, und unterschiedliche Werte annehme konnten. Zusätzlich gab es Werte, die nur in einem der beiden Datensätze vorkamen, sodass man eigentlich immer beide aktualisieren musste.

Jetzt gibt es nur noch einen Satz Werte unter meters/#/values (# ist die Null-basierte Zählernummer), der allerdings je nach Fähigkeiten des Zählers unterschiedliche Werte enthalten kann. Welche das sind, findet man unter meters/#/value_ids raus. Dort finden sich in der gleichen Reihenfolge IDs, die den Typ des Zählerwertes in meters/#/values angeben. Alle Typen sind aktuell in unserem „esp32-firmware“ git in der Datei software/src/modules/meters/meter_value_id.csv dokumentiert. Entweder sucht man sich die „interessanten“ Werte raus, oder man bindet die CSV-Datei ein, um die Werte automatisch parsen zu lassen.

Bei vielen Werten gibt es draw/Bezug bzw. feed/Einspeisung, die dem Messwert für die jeweilige Richtung entsprechen. Dazu gibt es noch „draw plus feed“/„Bezug plus Einspeisung“, was jeweils ein Absolutwert von Bezug und Einspeisung ist. Beispielsweise sind die Phasenströme immer positiv, egal ob Energy bezogen oder eingespeist wird. Dann gibt es noch „draw minus feed“/„Bezug minus Einspeisung“, was der meist sinnvollere vorzeichenbehaftete Wert ist: Bezug ist positiv, Einspeisung ist negativ. Wichtig ist da insbesondere „Wirkleistung (Bezug minus Einspeisung), Σ L1, L2, L3“, was die vorzeichenbehaftete Bezugsleistung summiert über alle drei Phasen ist. Das ist der Wert, der von saldierenden Zählern für den Netzbezug verwendet wird und in der Wallbox die aktuelle Ladeleistung angibt und vom Energy Manager für PV-Überschussladen verwendet wird.

Mit der alten API war es prinzipiell möglich, die Werte des Wallbox-internen Zählers zu überschreiben, allerdings haben dann API und Zähler gegeneinander gekämpft und sich gegenseitig die Werte überschrieben. Das ist nun nicht mehr möglich, sondern über meters/#/values kann man die Werte von realen Zählern nur auslesen. Möchte man werte über die API setzen, z. B. weil man den Ladestrom der Wallbox extern misst oder bereits einen anderen Zähler am Hausanschluss hat, mit dessen Werte man den Energy Manager füttern möchte, muss man über das Webinterface einen Zähler vom Typ „API“ anlegen und die Werte auswählen, die man setzen möchte. Entweder kann man sich die Werte einzeln raussuchen, oder man wählt eine der SDM-Vorlagen aus, die man entweder komplett verwendet, oder man wirft die Werte raus, die man nicht nutzen möchte. Anschließend kann man ein JSON-Array mit den Werten an meters/#/update schicken. Hat man sechs Werte konfiguriert, schickt man „[111.111,222.222,333.333,444.444,555.555,666.666]“. Die Reihenfolge der Werte muss der Reihenfolge der im Webinterface konfigurierten Werte entsprechen. In der einfachsten Variante konfiguriert man nur den oben erwähnten Wert für die Wirkleistung und schickt ein Array mit einem Wert: „[111.111]“. Es ist nicht mehr notwendig, meter_type über die API zu setzen, da die gewünschten Werte fest konfiguriert werden und der API-Zähler nach dem Start sofort nutzbar ist. Die empfohlene Update-Frequenz ist weiterhin ein Update pro Sekunde.

Die alte API, die jetzt Legacy API heißt, verwendet übrigens immer den ersten Zähler (also Position 0). Wenn man seinen Energy Manager schon auf „Benutzerdefinierter Zähler“ eingestellt hatte, wird bei einem Firmware-Update automatisch als erster Zähler ein API-Zähler eingerichtet, der über die Legacy API befüllt werden kann.

Wer seine Wallbox bisher über die API mit Zählerwerten versorgt hat, muss einmal den standardmäßig an erster Stelle eingerichteten Wallbox-internen Zähler löschen (bzw. editieren) und durch einen API-Zähler ersetzen. Das gilt auch für Smart-Wallboxen, die für einen internen Zähler vorkonfiguriert sind.

Für WARP1-Nutzer: Wer sich einen Zähler nach- oder umrüstet, muss nicht mehr händisch über die API override_meter_type setzen. Wenn der Zähler nicht automatisch korrekt erkannt wird, kann der richtige Typ einfach über das Webinterface eingestellt werden.

Wer seinen Zähler regelmäßig über das Webinterface zurücksetzt, wird feststellen, dass sich der rücksetzbare Wert ändert und plötzlich viel größer ist. Das liegt daran, dass bisher nicht der korrekte Wert vom Zähler dafür verwendet wurde (Import + Export) und jetzt der Korrekte (nur Import). Dafür wurde bisher aber noch kein Reset durchgeführt, weshalb der Wert dann zuerst dem Gesamtimport entspricht. Wer diesen Sprung nicht haben möchte, sollte das Update erst dann einspielen, wenn der nächste Zählerreset ansteht, z.B. am Monatswechsel.

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  • 1 month later...

Die Änderungen der Beta sind in der Energy Manager Firmware 2.0.0 btw. der Wallbox Firmware 2.2.0 enthalten.

Achtung: Beim Update von der Beta-Firmware auf WEM 2.0.0 muss eventuell die Schützkontrolle neu auf externe Steuerung (EVCC) konfiguriert werden! Beim Update von 1.0.8 auf 2.0.0 passiert das automatisch.

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