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PV Laden auch bei geringerem Überschuss?

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Geschrieben

Hallo,

Gibt es eine Möglichkeit, dass die warp3 Smart auch bei zB 800W PV Überschuss schon anfängt zu laden im PV Modus? Ich würde nämlich gerne bei meiner kleinen PV anlage möglichst viel selbst erzeugten Strom nutzen.

Bei evcc kann man das einstellen, aber das möchte ich nicht nutzen damit die Knöpfe an der Wallbox weiterhin gut genutzt werden können.

Min+PV ist nicht die Lösung, da es damit auch nachts bzw ohne Überschuss dauerhaft laden würde. Außerdem habe ich den Modus auf 3,6 kW Min eingestellt, da ich es als Modus nutze, um Batterieschonend die Batterie unabhängig von PV voll zu bekommen. Schnell ist für mich wirklich nur selten wenn es mal schnell gehen muss.

Danke vorab für jeden Tipp!

Geschrieben

Grundsätzlich brauchst Du mindestens 1360 W zum Laden. Wenn Du also mit nur 800 W Überschuß laden möchtest, mußt Du den "PV+Min"-Modus aktivieren. Damit das nicht in der Nacht passiert, kannst Du entweder

a) bei eingestelltem Lademodus "PV+Min" mittels Automatisierungsregeln den Ladevorgang zwischen (beispielsweise) 18 h und 8 h blockieren (Regel 1: steuere Ladevorgang - ab 18 h blockieren, Regel 2: steuere Ladevorgang - ab 8 h freigeben)

oder b) mittels Automatisierungsregeln den Lademodus entsprechend wechseln (Regel 1: ab 8 h Lademodus "PV+Min", Regel 2: ab 18 h Lademodus "PV" oder "aus").

Habe aber beides nicht selbst ausprobiert, sollte aber schnell getestet sein...

Deine Einstellung mit 3,6 kW Min verstehe ich nicht...

bearbeitet von CptHildi

Geschrieben
  • Autor

Ich meinte damit, dass er bei Min+PV mit mindestens 3,6 kW lädt.

Für die von dir beschriebene Automatisierung müsste ich das auf 1,3 kW ändern, was dann beim außerplanmäßigen Laden zB über Nacht zu langsam wäre.

Am besten wäre, beim Lademodus PV zu erlauben, dass er ggf. ZB 500W aus dem Netz ziehen darf um auf die 1,3 kW zu kommen.

Geschrieben

Da musst du dir dann was mit den Automatisierungsregeln basteln und ausprobieren. Dein Wunsch 800W PV + 500W Netz ist genau das was Min+PV erreichen soll. Das du Min+PV auf 3,6kW eingestellt hast ist dann leider Pech und kann ggf mit den Automatisierungsregeln umgangen werden.

Geschrieben
On 3/24/2026 at 10:39 AM, noco said:

Ich meinte damit, dass er bei Min+PV mit mindestens 3,6 kW lädt.

Für die von dir beschriebene Automatisierung müsste ich das auf 1,3 kW ändern, was dann beim außerplanmäßigen Laden zB über Nacht zu langsam wäre.

Benutze den Schnellmodus und limitiere den maximalen Ladestrom. Ladestrom und Modus kannst du auch per Automatisierungsregel setzen.

Notiz am Rande: 3,6 kW Ladeleistung ist für batterieschonendes Laden nicht notwendig. Eine DC-Schnellladung mit > 100 kW belastet die Batterie. Eine normale AC-Ladung mit 11 kW ist schon der reinste Kuraufenthalt.

Geschrieben
  • Autor

Das war mir nicht bewusst, dass das drosseln auf 3,6 kW gar keinen Vorteil für den Akku bringt. Dann kann ich min+pv doch nutzen.

Anstatt die Regeln nach Uhrzeit zu machen, könnte ich doch als Bedingung "Netzbezug speist ins Netz ein" nehmen und damit es nicht bei jeder Schwankung zB im normalen PV Modus pendelt, eine Verzögerung von 30 Minuten einstellen.

Nur fürs zurück wechseln (wenn kein pv überschuss mehr da ist) fällt mir nichts ein, weil das am Netzbezugszähler ja nicht ablesbar ist, ob ohne Wallbox noch PV Überschuss vorhanden wäre.

Geschrieben
On 3/24/2026 at 2:19 PM, noco said:

Das war mir nicht bewusst, dass das drosseln auf 3,6 kW gar keinen Vorteil für den Akku bringt. Dann kann ich min+pv doch nutzen.

Keine Ahnung, ob es „gar keinen“ Vorteil hat, aber es hat zumindest meines Wissens nicht den großen Vorteil, den du dir vielleicht erhoffst. 3,6 kW ergibt auch 16 A einphasig, womit du relativ hohe Verluste auf einer Phase hast. Wenn du Verluste reduzieren willst, empfehle ich 4,2-5 kW. Damit hast du 6-7 A auf allen drei Phasen. Das lohnt sich aber eigentlich auch nur, wenn die Zuleitung der Wallbox lang ist oder einen kleinem Querschnitt hat.

On 3/24/2026 at 2:19 PM, noco said:

Anstatt die Regeln nach Uhrzeit zu machen, könnte ich doch als Bedingung "Netzbezug speist ins Netz ein" nehmen und damit es nicht bei jeder Schwankung zB im normalen PV Modus pendelt, eine Verzögerung von 30 Minuten einstellen.

Ich fürchte, das macht nicht das, was du erwartest. Die Regel löst jedes Mal aus, wenn der Nullpunkt überschritten wird, aber die Aktion wird dann erst z.B. 30 Minuten später ausgeführt. Wenn die Leistung jetzt um Null pendelt, hast du in 30 Minuten mehrere Ausführungen. Das Kriterium „Netzbezug“ ist eher für eine Anzeige gedacht, damit man sich gut fühlen kann, wenn die dann bei Einspeisung grün leuchtet oder so.

Geschrieben
  • Autor

Ok schade, danke für die Klarstellung. Dann fällt mir außer Uhrzeit oder einer externen Automatisierung nichts weiter ein.

Die Empfehlung 1 phasig 3,6 kW zu laden kam von der KI, da damit wohl die internen Verluste im Fahrzeug geringer sind. Die Einschätzung überhaupt so langsam zu laden allerdings nicht, das hatte ich einfach so angenommen..

Geschrieben
On 3/24/2026 at 3:08 PM, noco said:

Die Empfehlung 1 phasig 3,6 kW zu laden kam von der KI, da damit wohl die internen Verluste im Fahrzeug geringer sind.

Das kann gut sein, nur leider habe ich noch von keinem Hersteller irgendwelche Angaben zur Ladeeffizienz bei unterschiedlichen Ladeleistungen gesehen.

Was man dagegen gut ausrechnen kann, sind die Verluste in der Zuleitung, die relevant sind, wenn die Zuleitung etwas unterdimensioniert ist. Meine Wallbox ist über eine 2,5²-Leitung angeschlossen, die schon vorhanden war. Wenn bei einer einphasigen Ladung mit 16 A 230 V am Netzanschluss im Sicherungskasten anliegen, kommen bei der Wallbox noch ca. 218 V an. Macht 5 % Verluste hinterm Zähler, die ich zahlen muss. 12 V Spannungsabfall einphasig bedeuten jeweils 6 V Spannungsabfall auf Phase und Neutralleiter. Daraus ergibt sich bei 16 A ein Leitungswiderstand von 0,375 Ω. Wird stattdessen dreiphasig mit 6 A geladen, ergibt sich ein Spannungsabfall von 2,25 V auf der Phase. Da sich bei ausbalanciertem dreiphasigem Laden die Neutralleiterströme aufheben, entsteht im Neutralleiter kein Verlust. Dreiphasig hat man zwar die dreifachen Verluste, aber auch gleichzeitig die dreifache Leistung. Somit bleibt der relative Verlust gleich. Bei 230 V bedeutet das somit einen Verlust von 1 %. Dreiphasig mit 4,1 kW laden verursacht also nur ein Fünftel der Leitungsverluste im Vergleich zu einer einphasigen 3,6 kW-Ladung.

Wie das nun mit den Verlusten im Onboard-Lader des Autos aussieht, weiß ich nicht. Meine Vermutung ist auch, dass eine der einphasigen Ladeeinheiten unter Volllast eine bessere Effizienz hat, als alle drei Ladeeinheiten bei jeweils 37 % Teillast. Ohne Zahlen dazu nehmen ich aber lieber die nachweisbar 4 Prozentpunkte kleineren Leitungsverluste mit, als irgendwelche unbekannten Verluste im Onboard-Lader. Dazu kommt noch, dass elektronische Geräte üblicherweise länger leben, wenn sie nicht so warm werden. Eine Ladeeinheit unter Volllast wird wahrscheinlich deutlich heißer, als eine bei 37 % Teillast.

On 3/24/2026 at 3:08 PM, noco said:

Die Einschätzung überhaupt so langsam zu laden allerdings nicht, das hatte ich einfach so angenommen..

Das habe ich auch schon öfters gehört, aber so krass scheint das gar nicht zu sein. Es ist meist die Rede davon, dass Laden mit mehr als 1C oder bei hohen oder sehr niedrigen Temperaturen den Akku schädigt. 1C bedeutet bei einem 50 kWh-Akku ca. 50 kW Ladeleistung, betrifft bei Autos also DC-Schnellladungen. Als empfohlener Ladebereich wird bei Lithium-basierten Akkus oft 0,5C - 1C genannt. Wenn man einen 50 kWh-Akku mit 11 kW lädt, ist man bei ca. 0,22C, also deutlich unter dem empfohlenen Bereich. Eine Ladung sollte üblicherweise beendet werden, wenn der Ladestrom auf 0,1C bis 0,05C abgesunken ist, um den Akku nicht unnötig lange an der vollen Ladespannung hängen zu lassen. Mit 3,6 kW ist man bei 0,072C, also schon im Abschaltbereich. (Quelle 1, Quelle 2). Meine Vermutung ist, dass es unter 0,22C nicht wirklich schonender wird, sondern im Gegenteil der Akku eher durch die unnötig lange Ladezeit bei maximaler Zellenspannung belastet wird.

Geschrieben
On 3/24/2026 at 3:08 PM, noco said:

Die Empfehlung 1 phasig 3,6 kW zu laden kam von der KI, da damit wohl die internen Verluste im Fahrzeug geringer sind. Die Einschätzung überhaupt so langsam zu laden allerdings nicht, das hatte ich einfach so angenommen..

Nun ja, KI ... eine KI gibt im Normalfall aus, was Du hören willst (unterschwellig mit der Fragestellung formuliert) und nicht notwendigerweise, was objektiv richtig ist. Denk immer daran: was heute als "KI" bezeichtet wird, ist nur ein statistischer Textgenerator - das I in KI mit Intelligenz zu besetzen ist nicht wirklich gerechtfertigt. Das erzählen nur die, die sie Dir verkaufen wollen.

Die Verluste im Fahrzeug sind ja nicht nur die direkten Ladeverluste. Diese sind aber logischerweise gleich (in %), ob Du nun mit 16A einphasig oder mit 16A dreiphasig lädst. Dazu kommt aber der von der Ladeleistung unabhängige Strombedarf des Bordcomputers usw., der während der Ladung immer anfällt. Das bedeutet, dass diese landläufig als "Ladeverluste" bezeichneten Verbräuche um so stärker (prozentual) ins Gewicht fallen, mit je weniger Leistung man lädt. Das mit geringerer Leistung "wohl die internen Verluste im Fahrzeug geringer sind" ist schlicht falsch.

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