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EFR SmartMeter

Featured Replies

Geschrieben

Hallo,

wir haben seit dieser Woche einen neuen Stromzähler, einen Zähler EFR SGM-D4 mit Gateway-Modul darauf ...

Angenommen, ich wöllte mit dessen Hilfe PV-Überschussladen realisieren, dann muss ich von dem Ding irgendwie die Info zur WARP2 bekommen, ob wir gerade netto ins Netz einspeisen oder entnehmen. Das SmartMeter hat eine "HAN"-Schnittstelle also Ethernet (sehe am Switch auch einen Link), aber ich vermute, die muss erst irgendwie freigeschaltet/konfiguriert werden?

Hat schon mal jemand so ein Gerät verwendet?

bearbeitet von wuesten_fuchs

Geschrieben

Ich habe den Stromzähler nicht. Laut Webseite des Herstellers ist der Zähler eine mME (moderne Messeinrichtung). Dem kann über die Infrarotschnittstelle (oben rechts) Daten entlockt werden. Z.B. mit einem IR-Lesekopf mit Tasmota. Ist aber einiges an Konfigurationsaufwand.

So wie du schreibst hast du noch mehr im Zählerschrank evtl. so ein Kommunikationsadapter und ein SmartMeterGateway. Was für Gerätetypen sind das?

Geschrieben
  • Autor

Ja, auf dem Zähler ist noch ein SmartMeter-Gateway angebracht (dieses ist per ganz kurzem RJ45-Kabel mit der mME verbunden) sowie ein Kommunikationsmodul zum Netzbetreiber (das ist Bayernwerk und zu denen kommuniziert das Ding via "Powerline"). Am SmartMeter-Gateway ist nun noch ein Port "HAN" verfügbar (Home Area Network, RJ45, Ethernet).

grafik.png

Das schwarze Ethernetkabel ist meines, am HAN-Port. Das Kabel vom Gateway zur mME ist hinter dem verplombten Deckel.

Das mit der Infrarot-Schnittstelle weiß ich, ich habe sogar so einen Messkopf da (wenn auch nur mit USB-Anschluss). Aber wenn das Ding schon einen Ethernet-Anschluss hat ...

bearbeitet von wuesten_fuchs

Geschrieben

In welchem Intervall stehen die Messwerte über die Verfügbaren Schnittstellen zur Verfügung? Dies ist relevant für eine vernünftige Funktion. Warum nutzt Du nicht den vorhandenen Zähler vom Wechserichter?

Geschrieben

Die Nutzer-zugängliche HAN-Schnittstelle ist anscheinend dazu da, dass der Nutzer die Werte des Zählers abfragen und überprüfen kann. TR-03109-1 schreibt dafür auch eine API vor und dass DHCP funktioniert und alles, was man sonst noch so haben möchte. Zu den kleinstmöglichen Abfrageintervallen habe ich im Standard allerdings nichts gesehen. Aktuell scheint das aber noch kein Zähler zu unterstützen. Stattdessen bekommt man wohl nur das absolute Minimum, was die Anforderung erfüllt, dass der Nutzer die Zählerwerte abfragen und überprüfen kann. Die IP von dem Ding ist wohl immer 192.168.1.200 und kann nicht verstellt werden. Clients müssen sich im 192.168.1.0/24-Subnetz befinden. Die Zugangsdaten (Benutzername/Passwort) muss man von seinem Energieversorger erbetteln. Über HTTP/HTTPS bekommt man dann ein paar Informationen aus dem Ding raus, sowas wie Zählernummer und aktivierte Funktionen. Von den Energieversorgern bekommt man dazu noch die Software „TRuDI“, mit der man Energiedaten abfragen kann. Ein Nutzer schrieb dazu, dass man sich die Verbrauchsdaten für einen Tag in Viertelstundenintervallen anzeigen lassen kann. Da es keine Exportfunktion gibt, hat er die dann Tag für Tag per Copy & Paste in Excel kopiert. Erfüllt strenggenommen die Anforderungen, ist aber praktisch nicht nutzbar. 🤮

Viel Erfolg beim Ausprobieren…

Die Daten, die man per Infrarot-Schnittstelle aus den Zählern bekommt, haben leider meist eine Intervallänge von 5, 10 oder 30 Sekunden. 5 Sekunden wäre für PV-Überschussladen noch ok, wenn auch nicht gut, aber 10 Sekunden sind schon echt grenzwertig. 30 Sekunden sind unbrauchbar. Für dynamisches Lastmanagement würde ich nicht mal die 5-Sekunden-Werte akzeptieren.

Geschrieben
  • Autor
On 3/13/2026 at 7:04 PM, on-off said:

Warum nutzt Du nicht den vorhandenen Zähler vom Wechserichter?

Unsere Wechselrichter sind 15 Jahre alt ... die haben sowas nicht.

Geschrieben
  • Autor
On 3/13/2026 at 10:04 PM, MatzeTF said:

Die Daten, die man per Infrarot-Schnittstelle aus den Zählern bekommt, haben leider meist eine Intervallänge von 5, 10 oder 30 Sekunden. 5 Sekunden wäre für PV-Überschussladen noch ok, wenn auch nicht gut, aber 10 Sekunden sind schon echt grenzwertig. 30 Sekunden sind unbrauchbar. Für dynamisches Lastmanagement würde ich nicht mal die 5-Sekunden-Werte akzeptieren.

Hmm. Will ich wirklich, dass im 5-Sekunden-Takt, wenn das Wetter grad so meh ist, die Schütze in der Wallbox schalten und die ICCU im Auto auch?

Geschrieben
On 3/13/2026 at 11:54 PM, wuesten_fuchs said:

Hmm. Will ich wirklich, dass im 5-Sekunden-Takt, wenn das Wetter grad so meh ist, die Schütze in der Wallbox schalten und die ICCU im Auto auch?

Nein, willst du nicht. Mit den Standardeinstellungen hat die WARP deswegen extra eine vierminütige Schaltverzögerung. Du willst aber bestimmt alle zehn Sekunden den Ladestrom an den aktuellen PV-Überschuss anpassen, statt bei jeder Wolke eine halbe Minute lang Strom aus dem Netz zu beziehen, bevor nachgeregelt wird. Am besten sind Zählerdaten im Sekundentakt, damit immer, wenn nachgeregelt wird, frische Daten dafür verwendet werden.

Geschrieben
  • Autor

Also für mich eilt das Thema nicht, weil ich noch einige Jahre so hohe Einspeisevergütung bekomme, dass PV-Überschussladen unnötig ist. Aber nachdem der Zähler nun mal da ist, werde ich das mal so langsam vorantreiben, damit ich das nutzen kann, wenn es soweit ist. Die Netzbetreiber sollen ja recht schwierig und langwierig sein (insbesondere das Bayernwerk). Bisher (nach drei Tagen) ist die neue Zählernummer noch nicht mal in deren Kundenportal zu sehen. Dann werde ich schauen, dass ich die PIN bekomme (um ggf. den Infrarot-Port auch nutzen zu können). Und dann schaue ich, ob ich die Zugangsdaten zum HAN-Port erhalten kann und was damit geht. Das wird sicher Monate bis Jahre dauern ... so sieht es in Deutschland ja aus.

Danke schon mal für die Informationen!

  • 3 weeks later...
Geschrieben
  • Autor

Ich bin "etwas weiter gekommen". Ich kann den HAN-Port vom SmartMeterGateway erreichen und bekomme per Browser die Anmeldemaske. Die Zugangsdaten vom Messstellenbetreiber für den HAN-Port habe ich noch nicht, aber immerhin schon mal die PIN für den Zähler bzw. dessen Infrarot-Port. Meine Recherchen haben nun ergeben, dass die HAN-Schnittstelle vom Gateway für den Anwendungsfall PV-Überschussladen unbrauchbar ist. Dort liegen wohl nur alle 15 Minuten (!) aktuelle Daten vor und die Abfrage ist auch nicht einfach bzw. nur per Gefrickel möglich.

Daher habe ich mir einen Infrarot-Leser mit WLAN-Interface beschafft (bitshake SmartMeterReader Air). Der funktioniert, auf dessen Browser-Interface sehe ich die Zählerdaten und die auch Sekunden-aktuell. Das Gerät basiert auf Tasmota mit zusätzlichen Erweiterungen von bitshake. Es beherrscht MQTT, sehe ich.

Und schon habe ich die nächsten Fragen ...

  1. Wie bekomme ich die Zählerdaten in die Wallbox? Hat schon jemand mal so einen Zähler angebunden? Ich nehme doch mal an, das scheint ein übliches Verfahren zu sein.
    Geht das mit MQTT? Können die beiden dazu direkt miteinander kommunizieren oder braucht man da noch einen "Server" dazu? Ich hatte noch nie was mit MQTT zu tun ...

  2. Unsere PV-Anlage ist eigentlich zwei. Also zwei Anlagen auf zwei Dachflächen mit je zwei Strings und getrenntem Wechselrichter für jede der beiden Dachflächen. Eine Anlage speist in L1 ein, die andere in L2. Die eine hat 3 kWp, die andere 3,3 kWp. Wie geht denn da das PV-Überschussladen? Soweit ich weiß, kann die Wallbox das angeschlossene Auto nur entweder mit 1 Phase oder mit 3 Phasen laden. Was würde dann in meiner Situation passieren? Wenn z.B. 4 kW Überschuss da ist und der auf zwei Phasen verteilt ist, wird dann von beiden nur ca. je 2/3 genommen, das restliche 1/3 je Phase eingespeist und dafür auf der 3. Phase in Höhe der 2/3 der beiden anderen bezogen? Denn ich nehme mal an, wenn 3-phasig geladen wird, dann muss auf allen drei Phasen dieselbe Stromstärke fließen?

  3. Wenn weniger als 4 kW Überschuss anliegen, dann würde es weniger als 6A pro Phase bei 3-phasiger Ladung. Dann würde die Wallbox umschalten auf 1-phasig, oder? Angenommen, ich hätte 2 kW Überschuss anliegen, dann wären das je 1 kW auf L1 und L2. Würde dann auf L2 1 kW eingespeist und dafür auf L1 zusätzlich zu den 1 kW Überschuss von der PV noch 1kW aus dem Netz bezogen und das Auto via L1 geladen?

  4. Muss ich kontrollieren und irgendwie sicherstellen, dass L1 an der Wallbox auch dem L1 meines Hauses entspricht, dto. L2 und L3, damit aus den richtigen Phasen bezogen wird? Denn wenn es dumm läuft, ist die L1 an der Wallbox mit L3 des Hausanschlusses verbunden. Dann würden bei den 2 kW PV-Überschuss je 1 kW auf L1 und L2 eingespeist und dafür 2 kW via L3 bezogen? Wäre diese Schieflast zulässig? Und wäre das "schlecht"?

bearbeitet von wuesten_fuchs

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