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Projektaufbau... was wird benötigt?


CChris
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Hallo liebe Community,

 

Ich habe bereits vor einigen Jahren mal ein klein wenig mit Tinkerforge herum experimentiert, um mir eine Steuerung für Terrarien zu bauen.

 

Leider verliefen sich die experimente damals aus Zeitlichen Gründen relativ schnell im Sand - und es kam nie zu einem Abschluss.

 

Jetzt will ich das ganze aber noch einmal versuchen... Und wende mich daher erst einmal mit ein paar Fragen an Euch, in der Hoffnung, ihr könnt mir vielleicht den ein oder anderen Tipp mitgeben.

 

Dass ich für die Grundfunktionen der Steuerung Bricklets wie Temperatur, Humidity und co. benötige, ist soweit klar - und zum Teil aus meinen früheren versuchen auch noch vorhanden.

 

Aber:

Ich möchte gerne, dass jedes Terrarium eine eigene Steuerung bekommt, welche an und für sich autark läuft.

Diese Steuerungen sollen aber über eine Serveranwendung konfiguriert werden. Sprich - über eine Anwendung möchte ich Zugriff auf mehrere, separat laufende Steuerungen.

 

Wie sollte dies am besten gelöst werden, wenn ich an dieser Stelle komplett mit TF arbeiten will? Brauche ich einen RED brick für jedes Terrarium, oder reicht einer als Server, welcher sich dann quasi via wifi, rs485 oder ethernet,.... Mit den jeweiligen Steuerungen verbindet?

 

Die einzelnen Stwuerungen sollen ihre Arbeit auch machen, wen der 'Server' einmal nicht erreichbar ist - Konkret müssen parameter wie max. temperatur, Uhrzeit und co. also auch auf der jeweiligen Steuerung gespeichert sein - und nicht nur über den Server.

 

Daher gehe ich im Moment davon aus, dass jede Steuerung ihren eigenen Redbrick braucht & der Server nur eine SW Lösung sein kann...

 

Helft mir doch nach Möglichkeit, eine Sinnvolle Einkaufsliste zu erstellen :)

 

Vielen Dank schon mal und Grüße,

Christoph

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hallo CChris,

 

Deine frage hast du schon selber beantwortet.

da jede Steuerung unabhängig vom Server laufen soll brauchst du dort einen eigenen pc(redBrick).

 

das wären dann Temperatur, Humidity und Master U.s.w. und zur Steuerung einen RedBick(pro Steuerung). Für deine zeit gesteuerten Sachen würde ich eine Real-Time Clock Bricklet empfehlen so laufen redBrick oder pi auch ohne Internetverbindung mit der richtigen zeit.

 

als alternative kann man auch eine pi Zero nehmen der ist deutlich günstiger

man braucht aber eine USB Erweiterung(für Verbindung zum Master und Wlan/lan).

 

die Steuerung würde so immer unabhängig vom Rest sein.

wen eine lan oder Wlan Verbindung da ist  wäre deine Steuerungen auch erreichbar. ich würde des halt die Software so schreiben dass du über eine Applikation hast die du z.b. auf deinem pc startest und dann deine Änderungen direkt an die Software übergibst.

 

 

mfg masder

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Hi, Dank dir:) dann war meine Vermutung diesbezüglich schon mal richtig :)

Ich werde dann mal ein bißchen shoppen gehen, nachdem ich mich nochmal etwas mit dem bricklets befasst habe, die noch bei mir herum liegen...

 

Sobald es etwas zu berichten gibt, oder ich weitere Fragen haben sollte, hört ihr sicherlich wieder von mir ;)

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Hallo liebe Community,

 

Ich habe bereits vor einigen Jahren mal ein klein wenig mit Tinkerforge herum experimentiert, um mir eine Steuerung für Terrarien zu bauen.

 

Bitte denke dran alle "alten" Komponenten auf die aktuelle Firmwareversion zu flashen. Insbesondere wenn die (Master-)Bricks noch unter FW 1.x laufen wird sonst nicht viel funktionieren.

 

 

Der Loetkolben

 

 

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Hallo zusammen!

 

Ich würde ehrlich gesagt aus Kostengründen den anderen Weg beschreiten. Für jedes Terrarium würde ich einen unabhängigen Stapel aus Master Brick + notwendigen Sensoren aufbauen und diese dann aber über einen gemeinsamen Controller (Red Brick / RPi) und geeigneten Kommunikationsbus (drahtlos / drahtgebunden) ansteuern. Die Trennung der einzelnen Systeme in "voneinander unabhängig" laufende Steuerungen würde ich dann eher in der Software umsetzen. Natürlich fallen bei Ausfall der Zentrale gleichzeitig alle Terrarien-Systeme aus, aber wäre das in dem beschriebenen Szenario wirklich das K.O.-Kriterium? Reden wir hier von einer kritischen Anwendung wo wirklich alle Terrarien autark laufen müssen?

 

Schöne Grüße

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Hallo __LC__

 

Ein k.o. Kriterium ist das natürlich nicht - die Idee, das alle Terrarien ausfallen gefällt mir allerdings auch nicht so wirklich.

 

Im Moment ist das zwar weniger Tragisch, da die Tiere in den Terrarien einen Ausfall von X-Stunden denke ich ganz gut weg stecken könnten - dennoch möchte ich bei verschiedenen Terrarien das Risiko entsprechend gering halten.

 

Zumal es durchaus sein kann, dass sich am Tierbestand und somit an den Terrarien in Zukunft auch noch das ein oder andere Ändern wird - und dann könnte ein Ausfall eventuell schon entsprechend Kritischer sein.

 

Ich bin ja aber aktuell noch ganz am Anfang meiner Planungen - und gerade die Failure-Szenarien spielen hier eine nicht unerhebliche Rolle.

Schließlich sollte die Heizanlage nicht unbedingt auf ON stehen bleiben, wenn ein System ausfällt... Das könnte im Schlimmsten Fall sonst böse enden.

 

Für mich bedeutet das also auch, dass ich versuche, im Schlimmsten Fall nur ein "Problemkind" zu haben - sprich ein Terrarium, dessen Steuerung und Anlage ausgefallen ist.

 

Wenn es eine längere Störung sein sollte, dann kann das Tier ggf. immer noch in eines der anderen Terrarien dazu gesetzt werden (zumindest in meiner jetzigen Situation).

 

Ein nächster Punkt ist, dass die einzelnen Terrarien u.U. andere Parametrierungen und Anforderungen benötigen.

Wenn ich also die Steuerung anpassen muss, etc.pp. dann kann ich bei einer Lösung, welche für jede Anlage autark läuft vorab entsprechend Testen - und die bestehenden Terrarien laufen ohne Probleme und ohne Risiko weiter...

 

... Naja, wie du siehst hüpfen mir die verschiedensten Gedanken diesbezüglich im Kopf umher... :)

 

Zu einem Endgültigen Schluss bin ich aber noch nicht gekommen.

Nur: Ich will am Ende nicht am falschen Ende sparen ;)

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Moin CChris,

 

so wie du es geschrieben hast sind deine Überlegungen vollkommen plausibel und verständlich. Aber wenn es um Ausfallminimierung geht, dann sollte man vielleicht eher über Redundanzen nachdenken. Wer könnte einspringen, wenn ein System wirklich mal ausfällt (von Hardwarefehlern des TF-Stapels selbst mal abgesehen. Und hier wäre mein alternativ beschriebener Ansatz vielleicht hilfreicher, weil da bräuchtest du nur einen weiteren "Controller" der im Falle des Ausfalls des Primären einspringen kann. Ist aber nur so ein Gedanke. Letztlich musst du abwägen, was ist im "Worst case" Szenario noch möglich ist und was nicht. Auf jeden Fall viel Erfolg bei der Umsetzung gewünscht.

 

Schöne Grüße

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Hi. Ja, Redundanz wäre nicht schlecht - aber ich glaube, dann auch wieder überdimensioniert ^^

 

Ich denke im Moment eher an ein zusätzliches Monitoring & alerting, welches dann im Fehlerfall halt eine Benachrichtigung schickt.

Sooo kritisch sind die Systeme auch wieder nicht.

 

Hintergrund der 'eigenständigen' Systeme war ursprünglich die Situation, dass bei einer Änderung oder Wartung an einem Terrarium immer beide betroffen waren, da sie beide durch die gleiche Logo gesteuert werden.

 

Allerdings bringt mich mein jetziger Ansatz zum nächsten Punkt, über welchen ich mir Gedanken mache...

 

Die Software soll auf dem RED Brick im Hintergrund laufen. Eine GUI ist nicht notwendig - es reicht ggf. Ein paar Infos auf einem OLED o.ä. anzuzeigen.

 

- das Monitoring sollte überwachen können, ob die Anwendung ausgeführt wird oder nicht (beendet, hängen geblieben, etc.)

 

- die Software sollte Zusätzlich ein Webinterface bieten, über welches man in den 'automatischen' prozess eingreifen kann -> einzelne Komponenten ggf. ausschalten, obwohl die logik bestimmt hat, dass sie laufen sollten

 

- ein Hardwareseitiges eingreifen sollte auch möglich sein, z.B. über einen zusätzlichen Schalter nach einem Relais...

 

- Und hier wäre zu überlegen, ob es nicht ggf. Interessant sein könnte, wenn die SW dies wiederum mitbekommt und entsprechend loggt bzw. ein Signal gibt.

 

Bsp. Lampe fällt aus und muss gewechselt werden. Per SW ist diese aber eingeschaltet - nun schalte ich sie per switch aus, es geht eine LED an oder ein piepton, damit ich das Einschalten nicht vergesse...

 

Oder irgend ein ähnliches Szenario halt.

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  • 1 month later...

Es gibt verschiedene Wege um für Sicherheit zu sorgen.

 

Zum Beispiel bräuchte nicht jedes Terrarium ein Red Brick oder ähnliches haben.

 

Ich weiß natürlich nicht um wie viele Terrarium es hier geht, aber wie wäre es wenn du zwei oder drei Red-Bricks einsetzt, die drei laufen z.b. rund um die uhr und wenn eins ausfällt springt das nächste an.

 

Eine weitere Möglichkeit wäre natürlich:

Sagen wir du hast 8 Terrariume(ist das die Mehrzahl) dann wärst du mit 3 Red Bricks auf der Sicherenseite. Die anderen zwei sind im Standby und wachen alle X Minuten auf und schauen nach ob der "Master" noch richtig Arbeiten. Wenn es hier nicht um Sekunden geht.

 

Alle Red Bricks müssen sich Ständig selbst Kontrollieren und gegenseitig.

Wenn eins ausfällt, kann dir ein anderes eine SMS oder E-Mail senden.

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