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Enrico

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  1. Was wollen die dann konkret angezeigt haben oder geht es nur um „ist dran“? Dann stellt sich nämlich die Frage, ob das hier gezeigte Display nicht viel zu popelig wäre und ob alles unter 7" mit Touch überhaupt ein wirkliches Display ist. Praktisch ist das wie mit der App: Bei den ersten Ladevorgängen schaut man nach, ob alles klappt. Danach weiß man: Das Auto lädt genauso zuverlässig, wie der Kühlschrank kalt ist. Und wer größere Automatisierungen nutzt, möchte die Spielereien ohnehin nicht neben dem Auto im Stehen bedienen. Abgesehen von den Kosten und den langfristig benötigten Entwicklerressourcen kostet so etwas auch Systemleistung. Es wäre schade, wenn dadurch einzelne Funktionen nicht umgesetzt werden könnten (so wie jetzt bei der WARP1), nur weil das Display das System stärker auslastet. Das Webinterface ist schnell und mit der einfachen Appumsetzung auch ohne große Konfiguration von überall aus erreichbar. Ich würde da eher, so wie jetzt, auf "Kunde findet einen Fehler oder hat einen Featurewunsch - Tinkerunity löst es" setzen. Je mehr Technik verbaut ist, desto mehr kann auch kaputtgehen. Selbst wenn ich das Display nicht nutzen würde, würde es mich ärgern, wenn es nach ein paar Jahren ausfällt. Am Ende muss der Kunde den Preis bezahlen. Meine Erfahrung im Verkauf ist, dass es ab 1.000 € (schließlich kommt die Installation noch dazu) sehr schwer wird, den Kunden den Preis zu erklären. Der Kundenkreis der 2.300€ für ISO 15118 und schönes Display bezahlt dürfte klein sein.
  2. Klingt im ersten Moment immer ganz toll, aber nutzt man es später wirklich? Ist es relativ günstig, baut man es in alle Geräte ein und vermeidet so zusätzliche Varianten, erhöht aber trotzdem die Kosten. Baut man es nur auf Wunsch ein und benötigt dafür möglicherweise sogar eine andere Front, natürlich auch noch in beiden Farben, steigen die Kosten und der Aufwand für die Lagerhaltung weiter. Ganz blöd wird es, wenn das Teil irgendwann kaputtgeht, gibt es dann noch Ersatz? Ich war anfangs auch der Meinung, eine Wallbox müsse unbedingt eine Weboberfläche oder App haben. Tatsächlich schaut man am Anfang ein paarmal drauf und irgendwann steckt man einfach nur noch den Stecker ein und fertig. Selbst den Stromzähler nutze ich eigentlich nur aus Neugier, um den Verbrauch der Wallbox vom Verbrauch der Wohnung unterscheiden zu können.
  3. Ich habe eine 7530 AX durch eine 5690 pro ersetzt und dabei alles neu (kein wiederhergestelltes Backup) aufgesetzt, WLAN-Name und PW wie vorher und die WARP2, angeschlossen über WLAN an Powerlineadapter, funktionierte sofort.
  4. Beim Tesla kann man einstellen, dass man den hinteren linken Türgriff länger zieht und er dann entriegelt. Allerdings hat man die Tür dabei halt auch sinnlos geöffnet. Tesla hat das von enhance-auto kopiert: Mit deren Controller kann man allen Türgriffen nach einer einstellbaren Zeit eine Funktion zuweisen. Außerdem kann man sich mit der App noch einige weitere Daten anzeigen lassen. Kann man das Kabel evtl. bei Tesla als Ersatzteil bestellen, dann hätte man ein 7,3m 32A Kabel?
  5. Kann man damit auch eine WARP2 zu einer WARP4 machen wenn man auf die Phasenumschaltung verzichten kann?
  6. Wobei der Bestandsschutz am 31.12.2028 endet. Auch die alten Billigwallboxen sind steuerbar, üblicherweise haben die einen Schlüsselschalterkontakt, heisst dann eben 0 kW. Wobei die Netzbetreiber das nicht zum Spaß machen, sondern damit Last reduzieren bevor der Trafo überlastet ist. Ob das Auto um 22 oder 23 Uhr voll ist spielt keine Rolle, kommt die Sicherung an der Trafostation dauert das laden noch länger, weil in der Zwischenzeit eine 100% Dimmung nicht nur am Auto, sondern im gesamten Haushalt, stattfindet.
  7. Wozu soll das gut sein? Wenn ich mit jeder Ladekarte dort laden kann, aber du sie nicht kennst, kannst du nicht abrechnen. Dann kannst du auch gleich den Umweg sparen und jeden laden lassen der ansteckt.
  8. Das stimmt so nicht, 11kW ist war nur melde- und nicht genehmigungspflichtig, aber unterlegt genauso der Dimmung auch §14a. Wobei das eh kaum vorkommen wird, ich würde dafür nur schonmal eine Leitung mit einziehen. Ansonsten hast du Recht, üblicherweise läd man nicht täglich. Mich würde bei der 22kW das dickere Kabel stören, 11kW reichen sowieso.
  9. Habt ihr da mittlerweile günstigere PLC-Hardware in Aussicht? Das war ja der Grund warum ihr vor einiger Zeit auf Abstand zu dem Thema gegangen seid. Wobei es, meines Wissens, bisher noch kein Wallboxhersteller nutzt, auch nicht zum SoC auslesen. Gibt es überhaupt Autos die heute schon ISO 15118 (ohne BiDi) unterstützen?
  10. Ja der Platz ist ein wenig das Problem weil die Wallbox direkt am Zählerschrank abgeht. Kann man den SDM630-TCP verwenden, dann könnte ich das über LAN machen, der "normale" hat ja RS485 und benötigt ein Kabel.
  11. Danke für die schnelle Antwort. Habt ihr eine Liste mit den Besonderheiten einzelner Modelle? Bisher wusste ich nur die Besonderheit mit der Zoe. Wirklich warm werden die 25m 5x2,5mm2 nicht, zumal es in einer TG ist. Das Ladekabel ist doch bis 20A zugelassen, wenn ich die Zuleitung ändere kann ich dann 20A (real 19A) mit der WARP2 nutzen? Wäre ein deutlicher Fortschritt. Dann müsste ich auch ein Smartmeter installieren damit die WARP2 sich runterregelt, wäre blöd wenn man 19A und dann noch zwei Großverbraucher anschaltet und dann den SLS raushaut, das passiert garantiert am Wochenende wo der Hausmeister mit dem Zählerraumschlüssel nicht da ist. Der MG4 war halt verlockend günstig, irgendwie geht das schon die nächsten 3,5 Jahre :-)
  12. Hallo zusammen, Ich habe eine WARP2 mit Software-Version 2.6.6, die aufgrund des verlegten Kabelquerschnitts mit 3x13A betrieben wird. Das funktioniert mit dem Tesla Model 3 und er läd mit 9 kW. Leider kann der MG4 nur einphasig laden und zieht dabei lediglich 12A. Ich hatte gehofft, dass er sich durch den Boost-Modus sozusagen „anschubsen“ lässt, um auf 1A mehr zu springen. Doch leider bringt das lediglich 0,24A × 230V = 55W. Bislang hatte ich noch keine Möglichkeit, den MG4 mit 16A zu testen, um herauszufinden, wie er darauf reagiert. Hat jemand eine Idee wie ich ihn überzeugen kann die erlaubten 13A zu nutzen? Ich weiß ist eigentlich ein lächerlicher Unterschied aber aufgrund der Parksituation möchte ich möglichst schnell laden.
  13. Abgesehen vom Thema Messgenauigkeit und dem beschriebenen schwingen gibt es da noch einen Grund: das Problem wird lokal auftreten, im Wohngebiet wenn die WP am Abend das Badewasser erwärmen und die Leute ihr Auto anstecken. Dann kommt es zu einer Überlast am Ortsnetztransformator und das auch wenn an einem Feiertag die Industrie keinen Strom benötigt und viel Wind und Sonne vorhanden ist. Wenn immer weniger Rotationsgeneratoren laufen wird es eh spannend wie sich die Frequenz entwickelt, dem Wechselrichter ist es, in gewissen technischen und regulatorischen Grenzen, egal was das Netz vorgibt. Wenn ich da etwas netzdienlich machen wollen würde dann auf Unterspannung. Ich hatte das am 1. Weihnachtsfeiertag, der Tesla meldete ein Problem mit der Wallbox, ich solle mal den Stecker prüfen (weiß leider den genauen Text nicht mehr) und er regelt deshalb auf 3x5A ab. Ist nicht Normkonform aber Teslas können diesen Wert auch in der App einstellen. Ich habe mal auf einen FRITZ!DECT200 geschaut, dort sank die Spannung wirklich auf 220V. Allerdings hat das runterregeln wenig gebracht da an der Wallbox eh nur 3x6A möglich sind. :-)
  14. Ging mir ähnlich, mit 2.6.5 wollte er nicht, dann habe ich das Update gemacht und dann wieder Zurücksetzen und Fernzugriff ausschalten und noch ein paar mal rumgemacht aber dann ging es. Ich hatte den Fernzugriff vorher auch nicht an. Habe den Fernzugriff heute zum ersten mal aktiviert und muss bei der iOS-App mein PW nicht ständig neu eingeben. Ich finde die App ja recht überflüssig weil man genau die gleichen Funktionen schon in der Weboberfläche hat aber es ist sicher ein Feature was manch einer wünscht (und meist nachher nicht braucht) und ein Verkaufsargument ist.
  15. Bei der WARP dürfte es schon an der Gehäusetiefe scheitern. Vielleicht gibt es ja ein baugleiches, tieferes Gehäuse? Allerdings kommen dann neue Herausforderungen: einen Ausgang für die Verriegelung während des Ladens aber auch um das Kabel ohne Auto stecken lassen zu können, was macht die Verriegelung bei Stromausfall? Optisch wäre es eine Aufbausteckdose, das sieht bescheiden aus. Die Nachfrage nach Wallboxen ohne Ladekabel ist im Privatbereich äusserst gering und das Kabel hält ziemlich lange. Es gibt einen weiteren Grund, aber auch extrem selten und den könnten ihr liefern: wenn 7,5m nicht reichen ein 10m Kabel anbieten, da dürfte der Teslaknopf deutlich häufiger nachgefragt werden.

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