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Hallo.

Ich weiß das ihr gerade viel zu tun habt. Aber es hieß mal das die Möglichkeit bestände ein Lastmanagement in die Software der WARP zu integrieren.

War das nur Theorie oder gibt es dazu schon konkrete Entwicklungen?

Mein Netzbereiber beschränkt meinen Netzzugang aus "politschen" Gründen auf 11kW,

trotz der 63A Absicherungen im Netzanschlusspunkt.

Um zwei Ladepunkte installieren zu können benötige ich nun ein Lastmanagment...

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Der lokale Netzbetreiber selbst beschränkt auf 11kW in Summe? Oder meinst du wegen der Förderung?

Es sind zwar nur 11kW Wallboxen förderfähig, aber man kann sich theoretisch 2stk fördern lassen und die auch gleichzeitig nutzen.

Zum Thema Lastmanagement zwischen zwei Ladepunkten: Das ist das erste Feature welches wir nachreichen werden, da die Nachfrage danach so groß ist!

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Jab, der Netzbetreiber nutzt seine Macht um den Ausbau zu behindern und erlaubt leider nur 11kW in Summe...

 

Wie lange wird es wohl mindestens noch dauern bis ihr das Lastmanagment anbieten könntet?

Der Elektriker muss das Lastmanagement bei der Installation ja irgendwie bescheinigen. Zumindest steht er beim Netzbetreiber dafür in Verantwortung.

Je eine Box auf 6A und die andere 10A zu beschränken wäre zwar auch möglich, aber nicht so schön, da es äusserst unwahrscheinlich ist das beide Ladepunkte zeitgleich belegt sind.

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Die Jungs von cFos scheinen beim Lastmanagment schon weiter zu sein. Die Box ist nur so furchtbar hässlich.

Mein Elektriker würde gerne Heidelberg verbauen: "Damit ist das Lastmanagment so schön einfach zu installieren."

Und die Stadtwerke verstehen bei "Lastmanagment" nur Bahnhof.

 

Ich weiß das ihr auch gerade im Moment viel zu tun habt.

Aber so einen groben Stand der Dinge wäre schon echt cool zu erfahren.

 

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6 hours ago, Photon_1978 said:

Aber so einen groben Stand der Dinge wäre schon echt cool zu erfahren.

Der aktuelle Stand ist, dass wir alle daran arbeiten, die vorbestellten Boxen zu bauen und zu verschicken. Wenn da Zeitlücken sind arbeite ich an der Firmware. Voraussichtlich wird das erste größere Feature, dass ich einbaue eine Zeitschaltung, danach geht es an die Implementierung des Lastmanagements. Da gibt es aber noch viele Entscheidungen zu treffen, wie das genau funktionieren wird, z.B. ob man gleich auf OCPP geht, oder erst eine Implementierung schreibt, die nur zwischen unseren Boxen funktioniert. Auf jeden Fall wird das aber eine reine Softwareimplementierung und die Boxen werden über WLAN miteinander kommunizieren.

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Am 12.2.2021 um 11:43 schrieb rtrbt:

... Implementierung des Lastmanagements. Da gibt es aber noch viele Entscheidungen zu treffen, wie das genau funktionieren wird, z.B. ob man gleich auf OCPP geht ...

Das wäre meiner Ansicht die beste Lösung.

Dann könnte eine TinkerForge WARP auch andere OCPP fähige Wallboxen in der Tiefgarage im Mehrparteienhaus steuern (bei uns haben andere Eigentümer z.B. die autoaid wallbox bestellt).

Das einzige was dann noch fehlt ist eine Anschlussmöglichkeit für einen Rundsteuerempfänger zur zeitweisen Abschaltung damit die Auflagen vom Energieversorger erfüllt sind.

Als Hintergrund mal die Antwort des Lokalen Energieversorgers:

Zitat

Ihre Anfrage/Anmeldung von Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge im Mehrparteienhaus größer 12 kVA

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Anfragen vom 11.01.2021 für 6 Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge mit einer Gesamtladeleistung von 66 kVA in einem Mehrparteienhaus. Diese haben wir in unserer technischen Datenbank für die zukünftige Netzplanung berücksichtigt.
Wir haben Ihr Netzanschlussbegehren geprüft und stimmen einer Gesamtladeleistung von 43 kVA am Netzanschlusspunkt zu. Ihre Ladeeinrichtungen müssen durch einen eingetragenen Elektrofachbetrieb angemeldet und in Betrieb genommen werden. Für die Anzahl der Ladeeinrichtungen und die damit verbundene Gesamtladeleistung ist es notwendig ein Lademanagement zu errichten, um die genehmigte Gesamtladeleistung nicht zu überschreiten.
Bitte halten Sie hierzu Rücksprache mit Ihrer Verwaltungsgemeinschaft/Hausverwaltung (Ihre Verwaltungsgemeinschaft / Hausverwaltung erhält von uns automatisch eine Kopie dieses Schreibens).
Um den ordnungsgemäßen und störungsfreien Betrieb Ihrer Ladeeinrichtung sicherzustellen gelten hierfür besondere technische Anforderungen, welche in der Anwendungsregel VDE-AR-N 4100, insbesondere im Kapitel 10.6, festgelegt sind. Deshalb ist es wichtig, dass Sie uns Zukünftige Veränderungen (z.B. Erweiterung oder Demontage) mitteilen.
Da Ihre Ladeeinrichtungen einer Gesamtleistung größer 12 kVA betragen, unterliegen diese der Steuerbarkeit mittels eines Rundsteuerempfängers durch den Netzbetreiber.
Grundsätzlich zählt die Gesamtladeleistung an einem Netzanschlusspunkt (Hausanschluss).
Alle wichtigen Informationen und Unterlagen zur Anmeldung finden sie auf unserer Internetseite www.swg-gun.de/index.php/swg/Strom/Elektromobilitaet.
Ergänzend möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Möglichkeit auf vergünstigte Netzentgelte bei steuerbaren Verbrauchseinrichtungen nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) besteht. Hierzu ist ein separater Stromzähler erforderlich. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse an.

Vielen Dank für die Informationen und weiter viel Erfolg!

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Zitat

Das einzige was dann noch fehlt ist eine Anschlussmöglichkeit für einen Rundsteuerempfänger zur zeitweisen Abschaltung damit die Auflagen vom Energieversorger erfüllt sind.

Bei anderen Netzbetreibern scheint dies über ein weiteres Schütz geregelt zu werden, welches die komplette Wallbox stromlos schaltet.

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vor 2 Stunden schrieb batti:

Bei anderen Netzbetreibern scheint dies über ein weiteres Schütz geregelt zu werden, welches die komplette Wallbox stromlos schaltet.

Das mit dem Schütz ist im Szenario mehrerer Wallboxen in der Tiefgarage (jeweils über den Zähler der Wohnung) und einem Rundsteuerempfänger nicht wirklich elegant.

Zum einen ist die Holzhammermethode des Stromlosschaltens nicht schön, und ausserdem bräuchte man ja dann für jede Wallbox einen Schütz.

Aber vielleicht kann man ja den Schlüsselschalterkontakt der WARP box benützen und dann per Software die boxen abschalten.

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Die Client Seite vom OCPP hat Matthias Akstaller für ESP8266 schon implementiert: https://github.com/matth-x/ESP8266-OCPP. (MIT License)

Ich kann mir vorstellen das man da was von nutzen kann.

Allerdings hab ich nicht gefunden welche Lizenz TinkerForge nutzt.

Edit: Nun haben wir die Lizenz :-) LGPL https://github.com/Tinkerforge/warp-charger/blob/master/software/LICENSE

Edited by bs.
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Am 12.2.2021 um 11:43 schrieb rtrbt:

Der aktuelle Stand ist, dass wir alle daran arbeiten, die vorbestellten Boxen zu bauen und zu verschicken. Wenn da Zeitlücken sind arbeite ich an der Firmware. Voraussichtlich wird das erste größere Feature, dass ich einbaue eine Zeitschaltung, danach geht es an die Implementierung des Lastmanagements. Da gibt es aber noch viele Entscheidungen zu treffen, wie das genau funktionieren wird, z.B. ob man gleich auf OCPP geht, oder erst eine Implementierung schreibt, die nur zwischen unseren Boxen funktioniert. Auf jeden Fall wird das aber eine reine Softwareimplementierung und die Boxen werden über WLAN miteinander kommunizieren.

Vielen Dank für deine Arbeit, ich freu mich schon auf meinen warp pro. Aktuell denke ich sogar schon über den zweiten nach. Dazu habe ich eine Frage zum lastmanagement: ist das dann nach Implementierung auch bei der warp smart verfügbar, oder ist man in jedem Fall auf die pro angewiesen?

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On 2/20/2021 at 1:41 PM, Jhonny said:

ist das dann nach Implementierung auch bei der warp smart verfügbar, oder ist man in jedem Fall auf die pro angewiesen?

Die Smart bekommt das auch: Das Lastmanagement wird in jedem Fall darüber laufen, wie viel Strom man dem angeschlossenen Auto erlaubt zu laden, nicht darüber wie viel es tatsächlich zieht. (Sonst müsste man sich ja darauf verlassen, dass die Ladeelektronik nicht spontan das dreifache zieht)

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Zitat

Aber vielleicht kann man ja den Schlüsselschalterkontakt der WARP box benützen und dann per Software die boxen abschalten.

Dafür gedacht ist dieser nicht, da wir den nicht nach draußen führen. Rein elektrisch betrachtet handelt es sich aber um ein Freigabesignal.

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